RegioBus-Netz bleibt vollständig erhalten – Kürzungspläne vom Tisch
Das regionale Busnetz wird im kommenden Jahr alle 35 RegioBus-Linien weiterbetreiben. Eine aktuelle Entscheidung kehrt frühere Pläne zur Kürzung des Angebots im Rahmen von Sparmaßnahmen um. Das System bedient derzeit rund 1.500 Fahrten an Wochentagen in der gesamten Region.
Die RegioBus-Linien erschließen ein großes Gebiet und verbinden wichtige regionale Zentren, mittelgroße Städte und kleinere Gemeinden. Viele dieser Strecken verkehren in Gebieten ohne Bahnanschluss. Im Gegensatz zu lokalen Buslinien überschreiten die RegioBus-Verbindungen Kreisgrenzen und werden nicht nach Städten oder Landkreisen einzeln finanziert.
Der Betrieb des gesamten Netzes kostet jährlich etwa 116 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt hauptsächlich über ein Umlagesystem, wobei die Landkreise und Städte den Großteil der Ausgaben tragen. Der Regionalverband hat bestätigt, dass die Defizitausgleiche künftig transparent im Regionalhaushalt ausgewiesen werden.
Ab 2027 tritt ein neues, einheitliches Finanzierungsmodell in Kraft. In diesem System werden die Defizite gemeinsam von der Regionalverwaltung, den Landkreisen und Städten getragen. Der Verband wird die Leistungen zudem regelmäßig überprüfen und bei Bedarf die Streckenführung anpassen.
Sämtliche 35 RegioBus-Linien bleiben wie geplant in Betrieb. Das neue Finanzierungskonzept zielt darauf ab, die Kosten gleichmäßiger über die Region zu verteilen. Durch regelmäßige Evaluierungen soll sich das Netz flexibel an veränderte Nachfragen anpassen.






