20 June 2026, 12:13

Sachsen-Anhalt setzt auf internationale Fachkräfte gegen den Fachkräftemangel

Eine wachsende Zahl von Unternehmen in Sachsen-Anhalt setzt auf internationale Arbeitskräfte - fast 9 % aller Mitarbeiter kommen nicht aus Deutschland

Sachsen-Anhalt setzt auf internationale Fachkräfte gegen den Fachkräftemangel

Unternehmen in Sachsen-Anhalt stellen so viele internationale Arbeitskräfte ein wie nie zuvor. Die Region verzeichnet zwischen 2020 und 2025 das stärkste Wachstum bei ausländischen Beschäftigten in Ostdeutschland. Dieser Wandel ist Teil einer umfassenderen Strategie, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen und den langfristigen Personalbedarf zu decken.

In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der ausländischen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Sachsen-Anhalt vervierfacht. Auch der Anteil der Unternehmen, die internationale Arbeitskräfte beschäftigen, hat sich seit 2015 mehr als verdoppelt. Aktuell setzt jedes vierte Unternehmen in der Region auf ausländisches Personal – doch fast drei Viertel der Betriebe tun dies noch immer nicht.

Größere Unternehmen sind dabei deutlich häufiger auf internationale Rekrutierung angewiesen. Mittlerweile stammen fast neun Prozent aller Beschäftigten in Sachsen-Anhalt aus dem Ausland. Die Regionaldirektorin der Bundesagentur für Arbeit für Sachsen-Anhalt–Thüringen betont, dass Zuwanderung für den Arbeitsmarkt unverzichtbar sei.

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Demografische Entwicklungen und Fachkräftemangel machen die Integration ausländischer Arbeitskräfte immer wichtiger. Immer mehr Unternehmen setzen auf internationale Fachkräfte, um offene Stellen zu besetzen und ihre Betriebsfähigkeit zu sichern.

Der Anstieg ausländischer Beschäftigung verändert die Arbeitswelt in Sachsen-Anhalt nachhaltig. Mit einer wachsenden Abhängigkeit von internationalen Arbeitskräften passt sich die Region den wirtschaftlichen und demografischen Herausforderungen an. Der Trend wird sich voraussichtlich fortsetzen, da Unternehmen weiterhin nach stabilen und qualifizierten Arbeitskräften suchen.

Quelle