08 June 2026, 18:14

Salzgitter kämpft um die Zukunft des On-Demand-Dienstes Flexo nach 2026

Flexo am Abgrund? Bürgermeister Klingebiel kämpft dafür

Salzgitter kämpft um die Zukunft des On-Demand-Dienstes Flexo nach 2026

Salzgitters Oberbürgermeister setzt sich dafür ein, den On-Demand-Verkehrsdienst Flexo über das Jahr 2026 hinaus zu verlängern. Frank Klingebiel hat den Regionalverband Großraum Braunschweig aufgefordert, seine finanzielle Unterstützung aufrechtzuerhalten, und warnt, dass der geplante Rückzug des Verbandes das Projekt gefährden könnte. Der Stadtrat wird Ende September über seinen Vorschlag abstimmen.

Der Flexo-Dienst startete im Januar 2022 und bietet flexible Verkehrsangebote für Senioren, Studierende sowie Mitarbeiter der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. Ursprünglich trugen die Stadt und der Regionalverband die Kosten im Verhältnis 75 zu 25, später wurde die Aufteilung auf eine hälftige Finanzierung (50:50) umgestellt.

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Bürgermeister Klingebiel schlägt nun vor, den Service auch nach 2026 in den Stadtteilen Salzgitter-Bad und Salzgitter-Thiede fortzuführen. Er bezeichnete Flexo als eine unverzichtbare Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs und bestehe darauf, dass der Regionalverband seine 50-prozentige Förderung beibehalten müsse. Der Verband hat jedoch angekündigt, sich zum 1. Januar 2027 vollständig zurückzuziehen.

Klingebiel machte deutlich, dass er diesen Rückzug inakzeptabel findet. Vor der Abstimmung des Stadtrats am 30. September wird er den Verband drängen, sich langfristig zur Finanzierung zu verpflichten.

Der Flexo-Dienst ermöglicht es derzeit den Einwohnern, mobil in ganz Salzgitter unterwegs zu sein. Sollte sich der Regionalverband zurückziehen, müsste die Stadt alternative Finanzierungsquellen finden – oder riskiert, den Service zu verlieren. Die Entscheidung des Rates Ende dieses Monats wird zeigen, ob das Angebot über 2026 hinaus fortbesteht.

Quelle