Siemens Mobility und Braunschweig planen Ausbau des Schienenverkehrs-Standorts mit Grundstückstausch
Admin UserSiemens Mobility und Braunschweig planen Ausbau des Schienenverkehrs-Standorts mit Grundstückstausch
Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig unterzeichnen Absichtserklärung zur Erweiterung des Schienenverkehrs- und Automatisierungsstandorts
Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig haben eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) unterzeichnet, um das bestehende Kompetenzzentrum für Schienenleittechnik und Automatisierung des Unternehmens auszubauen. Ziel der Vereinbarung ist es, den Standort zu modernisieren und die wachsende globale Nachfrage nach digitalen Infrastrukturlösungen für den Schienenverkehr zu bedienen.
Das für die Erweiterung vorgesehene 20.000 Quadratmeter große Gelände befindet sich teilweise im Besitz von Siemens und teilweise in städtischem Besitz. Die Vereinbarung umfasst einen Grundstückstausch, durch den Siemens zusätzliche Flächen für künftiges Wachstum erwirbt – etwa für eine neue Produktionshalle. Im Gegenzug erhält die Stadt Flächen für ihr städtebauliches Projekt Bahnstadt.
In den kommenden Monaten wird eine gemeinsame Arbeitsgruppe die Details der Grundstücksübertragung finalisieren. Zudem wird sich Siemens an künftigen städteplanerischen Wettbewerben für das Gebiet beteiligen. Marc Ludwig, CEO von Rail Infrastructure bei Siemens Mobility, bestätigte die Pläne des Unternehmens, den Standort Braunschweig auszubauen und zu modernisieren, um die steigende Nachfrage nach digitalen Schienensystemen zu decken.
Durch die Erweiterung sollen die Produktionskapazitäten gesteigert und die Anlagen auf modernen Standard gebracht werden. Siemens Mobility strebt an, seine Position als führender Anbieter fortschrittlicher Schieneninfrastrukturtechnologien durch diese Investitionen weiter zu stärken.
Braunschweigs Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum begrüßte das Projekt als klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Braunschweig. Der Grundstückstausch ermöglicht Siemens zusätzliche Expansionsmöglichkeiten und unterstützt gleichzeitig die städtischen Entwicklungspläne. Beide Seiten sehen in der Vereinbarung eine langfristig gewinnbringende Partnerschaft für Fortschritt und Wachstum.
