16 April 2026, 00:24

Staatspreis für Denkmalschutz 2026: Drei Ausgezeichnete für ihren Einsatz um kulturelles Erbe

Schwarz-weißes Kupferstichbild von Johannes Georgius, Fürst von Anhaltinus, mit einem zentralen menschlichen Gesicht und Text unten.

Staatspreis für Denkmalschutz 2026: Drei Ausgezeichnete für ihren Einsatz um kulturelles Erbe

Die Preisträger des Staatspreises für Denkmalschutz 2026 sind von Rainer Robra, Minister für Staat und Kultur, bekannt gegeben worden. Die alle zwei Jahre verliehene Auszeichnung würdigt Personen und Initiativen, die sich in herausragender Weise für den Erhalt des kulturellen Erbes der Region engagieren. Drei Preisträger werden für ihren Einsatz und ihre Arbeit beim Schutz historischer Stätten und Traditionen geehrt.

Zu den Ausgezeichneten gehört Guido Schwarzendahl aus Halle (Saale), der für seinen unermüdlichen Einsatz bei der Bewahrung und Restaurierung des architektonischen Erbes von Halle-Neustadt gewürdigt wird. Seine Arbeit stellt sicher, dass die Gebäude des Viertels ihren ursprünglichen Charakter bewahren und gleichzeitig modernen Ansprüchen gerecht werden.

Ein weiterer Preisträger ist Gerhard Christ aus Aschersleben, der in diesem Jahr für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in der archäologischen Denkmalpflege und seine umfangreichen Forschungen zur Stadtgeschichte Ascherslebens ausgezeichnet wird. Sein jahrzehntelanges Wirken hat maßgeblich dazu beigetragen, die historischen Wurzeln der Stadt zu bewahren.

Der Gruppenpreis geht an den Verein "Walbecker Geschichte und Heimatpflege e.V.", der für seine beispielhafte Arbeit bei der Rekonstruktion des ehemaligen DDR-Beobachtungsturms bei Walbeck ausgezeichnet wird. Durch das Projekt konnte ein bedeutendes Stück Zeitgeschichte wiederbelebt werden – zum Nutzen von Anwohnern und Besuchern gleichermaßen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die feierliche Verleihung findet am 21. April in der Staatskanzlei und im Ministerium für Kultur statt. Die einzelnen Preisträger erhalten jeweils 2.500 Euro, die ausgezeichnete Initiative wird mit 7.500 Euro bedacht. Der Staatspreis für Denkmalschutz gilt als höchste Auszeichnung im Bereich des Kulturerhalts in diesem Bundesland.

Die Preise 2026 unterstreichen die anhaltenden Bemühungen, kulturelle Denkmäler in der gesamten Region zu schützen und zu restaurieren. Die ausgezeichneten Projekte und Persönlichkeiten zeigen, wie Hingabe und Fachwissen Geschichte für kommende Generationen bewahren können. Bei der Feier im April werden ihre Leistungen und Verdienste offiziell gewürdigt.

Quelle