16 April 2026, 20:19

Stadtrat verabschiedet Haushalt 2026 mit 16,8 Millionen Euro Defizit und geplanten Investitionen

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Stadtrat verabschiedet Haushalt 2026 mit 16,8 Millionen Euro Defizit und geplanten Investitionen

Der Stadtrat hat den Haushalt für 2026 nach einer Abstimmung verabschiedet, die entlang der Parteigrenzen verlief. Bei Ausgaben von rund 437 Millionen Euro und Einnahmen von etwa 420 Millionen Euro verbleibt ein Fehlbetrag von rund 16,8 Millionen Euro. Die Stadt bestätigte, dass es keine Steuererhöhungen geben werde – die Grund- und Gewerbesteuern bleiben unverändert.

Im Haushalt sind rund 92 Millionen Euro für Investitionen vorgesehen. Zu den wichtigsten Projekten zählen die Modernisierung von Schulen, der Bau einer neuen Feuerwehrwache sowie die Sanierung des städtischen Betriebshofs. Weitere Mittel fließen in die Entwicklung des Geländes der ehemaligen Weberei.

Die Personalkosten bleiben stabil, neue Stellen werden nur dort geschaffen, wo bereits Mittel bereitstehen. Der Fehlbetrag von 16,8 Millionen Euro soll durch die finanziellen Rücklagen der Stadt gedeckt werden. Prognosen zufolge werden diese Reserven jedoch bis Ende des Jahrzehnts weitgehend aufgebraucht sein.

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Der Haushalt wurde mit den Stimmen von CDU, SPD, BfGT, FDP und einem Mitglied der Grünen verabschiedet. Gegenstimmen kamen von der AfD, der Linken und neun Stadträten der Grünen.

Die mittelfristige Planung sieht zudem vor, bis 2029 Kredite in Höhe von etwa 344 Millionen Euro aufzunehmen. Dadurch könnte die Gesamtverschuldung der Stadt auf rund 500 Millionen Euro ansteigen.

Der beschlossene Haushalt vermeidet zwar Steuererhöhungen, stützt sich aber auf schrumpfende Rücklagen, um das Defizit auszugleichen. Angesichts der deutlich steigenden Kreditaufnahme bis 2029 steht die Stadt in den kommenden Jahren vor wachsendem finanziellen Druck. Die geplanten großen Investitionen in Infrastruktur und Bildung werden jedoch wie vorgesehen umgesetzt.

Quelle