05 June 2026, 18:11

Verkehrschaos vor Mainzer Grundschule gefährdet Schulkinder täglich

Verkehrschaos in Mainz führt zu gefährlichen Situationen für Kinder

Verkehrschaos vor Mainzer Grundschule gefährdet Schulkinder täglich

Verkehrschaos vor der Eisgrub-Grundschule in Mainz gefährdet Schulkinder

Die anhaltenden Verkehrsstaus in der Nähe der Eisgrub-Grundschule in Mainz sorgen zunehmend für Sicherheitsbedenken – besonders für junge Fußgänger. Immer wieder blockieren Autos und Busse die Zebrastreifen, sodass Kinder selbst bei Grünlicht zwischen den Fahrzeugen hindurchlaufen müssen. Nach wiederholten, unbeantworteten Warnungen fordern Eltern und Anwohner nun konkrete Maßnahmen.

Erstmals auf das Problem aufmerksam geworden war Christian Voigt, Vater eines Schülers der Schule, als er sich an die Stadtverwaltung und die Mainzer Mobilität wandte. Er wies auf die Gefahren hin, die von langsam fahrenden oder stehenden Fahrzeugen auf Fußgängerüberwegen ausgehen – vor allem während der morgendlichen Bringzeiten. Doch seine Hinweise blieben ohne Reaktion.

Am 12. Mai besuchte die Polizei den Ort, um die Lage zu begutachten. Die Beamten stellten fest, dass sowohl der Verkehr als auch der Fußgängeraufkommen extrem hoch sind und dass Autos sowie Stadtbusse regelmäßig auf den Zebrastreifen halten. Kinder müssten selbst bei grünem Ampelsignal oft zwischen den Fahrzeugen hindurchschlängeln, so die Beamten. Besonders besorgniserregend sei die Gefahr, dass Autofahrer die Kinder in diesem Gewühl übersehen.

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Die Behörden betonen, dass die Schulwege bereits regelmäßig überwacht und allgemeine Verkehrskontrollen durchgeführt würden. Doch die anhaltenden Straßensperrungen und Baustellen in der Mainzer Innenstadt verschärfen die morgendlichen Staus weiter. Voigt zeigt sich skeptisch: Die Situation habe sich nicht verbessert, Grundschulkinder seien nach wie vor ernsten Risiken ausgesetzt.

Die Polizei hat die anhaltenden Gefahren dokumentiert, bisher aber keine neuen Maßnahmen angekündigt. Da sich die baubedingten Verzögerungen voraussichtlich hinziehen werden, bleibt das sichere Überqueren der Straße für Fußgänger – insbesondere für kleine Kinder – eine Herausforderung. Die Stadtverwaltung hat auf die Sorgen der Eltern und Anwohner bisher nicht reagiert.

Quelle