23 April 2026, 20:18

VW setzt in China auf Exporte statt auf lokale Verkäufe bis 2030

Eine Liniengrafik, die den Anstieg der Verkaufszahlen von batterieelektrischen Fahrzeugen in Australien zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

VW setzt in China auf Exporte statt auf lokale Verkäufe bis 2030

Volkswagen überarbeitet seine Strategie in China und verlagert den Fokus von lokalen Verkäufen hin zu Exporten. Der Konzern plant, das Land bis 2030 zu einem zentralen Exportstandort auszubauen und jährlich 250.000 Fahrzeuge ins Ausland zu liefern. Diese Neuausrichtung folgt auf eine Anpassung der ursprünglichen Wachstumsziele für den heimischen Markt.

Ursprünglich hatte der deutsche Automobilhersteller vor, in China bis zu vier Millionen Fahrzeuge abzusetzen. Mittlerweile wurde dieses Ziel jedoch auf 3,2 Millionen bis zum Ende des Jahrzehnts reduziert. Parallel dazu wurde die Produktionskapazität in der Region um etwa 1,5 Millionen Einheiten verringert.

Auch die Gewinnprognosen wurden nach unten korrigiert. Während Volkswagen in China früher zweistellige Margen erzielte, rechnet das Unternehmen nun mit bescheideneren vier bis sechs Prozent. Dennoch eröffnen sich neue Chancen auf ausländischen Märkten – insbesondere in Südostasien, dem Nahen Osten, Afrika und Südamerika.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Eine detaillierte Aktualisierung der überarbeiteten Strategie wird auf einer Kapitalmarktveranstaltung am kommenden Donnerstag in Peking vorgestellt. Die Ankündigung fällt mit der anstehenden Beijing Auto Show zusammen, auf der weitere Einzelheiten bekannt gegeben werden könnten.

Volkswagens neuer Ansatz setzt auf Exporte statt auf inländisches Wachstum in China. Die vollständige Strategie wird die Firma im Laufe dieser Woche vorlegen. Sollte der Kurswechsel gelingen, könnte dies die Position des Konzerns im größten Automobilmarkt der Welt neu definieren.

Quelle