Wärmepumpen dominieren 2025 mit 73,6 % in deutschen Neubauten
In Deutschland vollzieht sich ein rasanter Wandel bei der Beheizung von Neubauten. Erneuerbare Energien und Wärmepumpen dominieren mittlerweile in neu errichteten Immobilien, während ältere Gebäude nach wie vor stark auf Erdgas setzen. Die Entwicklung zeigt einen deutlichen Abschied von fossilen Brennstoffen im Wohnungssektor.
2025 sind Wärmepumpen mit einem Anteil von 73,6 % die primäre Heizquelle in Neubauten. Das ist ein Anstieg gegenüber 69,4 % im Jahr 2024 und mehr als das Doppelte des Werts von 2015. Besonders beliebt ist die Technologie in Ein- und Zweifamilienhäusern, wo die Installationsquoten bei 77,9 % bzw. 78,4 % liegen.
Bei den Genehmigungen für Neubauten zeigt sich eine noch stärkere Präferenz für erneuerbare Heizsysteme. So planen 83,0 % der 2025 bewilligten Wohnprojekte die Installation von Wärmepumpen, während 87,0 % erneuerbare Energien als Hauptheizquelle nutzen wollen. Insgesamt werden in diesem Jahr bereits 78,2 % der Neubauten mit erneuerbaren Energien beheizt.
Anders sieht die Situation bei Bestandsgebäuden aus. Hier ist Erdgas mit 53,9 % nach wie vor die häufigste Heizquelle, gefolgt von Heizöl mit 23,7 %. Erneuerbare Energien machen im Bestand nur 10,2 % aus – Stand 2022. In Neubauten spielt Erdgas dagegen kaum noch eine Rolle und ist 2025 nur noch in 10,5 % der Fälle vertreten.
Die Daten zeigen eine klare Spaltung zwischen altem und neuem Wohnungsbestand. Während Neubauten überwiegende auf erneuerbare Heizlösungen, insbesondere Wärmepumpen, setzen, hängen die meisten älteren Gebäude weiterhin von Erdgas und Öl ab.






