17 March 2026, 04:16

Weltweite Proteste fordern Stopp der Militäroperationen im Nahen Osten

Eine Gruppe von Menschen hält Fahnen vor einem Gebäude mit Fenstern und einer Straßenlaterne, mit Pflanzen und Fahrzeugen im Hintergrund unter einem dunklen Himmel.

Initiative 'Israelis for Peace' protestiert gegen den Krieg - Weltweite Proteste fordern Stopp der Militäroperationen im Nahen Osten

Weltweit sind Zehntausende Menschen auf die Straßen gegangen, um gegen die militärischen Angriffe im Iran und im Libanon zu protestieren. In Berlin versammelte sich eine kleinere, aber lautstarke Gruppe unter dem Banner Israelis für Frieden und forderte ein Ende der Gewalt. Die Demonstrationen spiegeln wachsende Forderungen an die Regierungen wider, einzugreifen und das Völkerrecht durchzusetzen.

Am Samstag schlossen sich in Berlin Dutzende Protestierende einer Kundgebung an, die von Israelis für Frieden organisiert worden war. Die Gruppe verlangte einen sofortigen Stopp der Militäroperationen in der Region. Zu den Rednerinnen und Rednern zählte die Philosophin Susan Neiman, die gemeinsam mit anderen Aktivistinnen und Aktivisten zu den Demonstranten sprach.

An anderen Orten kam es in mehreren Städten zu großangelegten Protesten. In Den Haag demonstrierten über 100.000 Menschen und forderten Sanktionen gegen Israel. In Wien versammelten sich rund 1.000 Protestierende gegen rechtsextreme Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Konflikt. Zu den Organisatoren in Wien zählte die Plattform Offensive gegen Rechts, doch eine vollständige Liste der beteiligten Gruppen liegt bisher nicht vor.

In Deutschland richteten sich die Forderungen der Demonstrantinnen und Demonstranten gezielt an die eigene Regierung, sich gegen den Konflikt zu stellen. Im Mittelpunkt standen die Einhaltung des Völkerrechts und die Verhinderung einer weiteren Eskalation.

Die Proteste zeigen, wie breit der Widerstand gegen die anhaltenden Militäraktion im Nahen Osten ist. Zwar lassen sich die genauen Teilnehmerzahlen weltweit nur schwer bestätigen, doch die Demonstrationen belegen eine abgestimmte Friedensbewegung. Die Rufe nach staatlichem Handeln und rechtlicher Verantwortung werden immer lauter.

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