"Wer weiß schon, wann was passierte?"-Show glänzt mit Nostalgie und peinlichen Quiz-Pannen
Admin UserRaab und Schoeneberger sind das Duo mit dem doppelten Knalleffekt - "Wer weiß schon, wann was passierte?"-Show glänzt mit Nostalgie und peinlichen Quiz-Pannen
Die zweite Folge der Quizshow Wer weiß schon, wann was passierte? sorgte für Lachen, Nostalgie und einige Überraschungen. Moderiert von Barbara Schöneberger und Stefan Raab, verband das Programm spielerische Albernheiten mit kniffligen Fragen zu Popkultur und Geschichte. Die Zuschauer erlebten alles – von Bühnenscherzen bis zu peinlichen Ratespiel-Versuchen über Filmklassiker und Sportmomente.
Die Sendung startete mit dem bewährten Duo Schöneberger und Raab, die einmal mehr ihre Chemie als Moderatoren unter Beweis stellten. Schöneberger ließ sich auf ein riesiges Rad fallen und lag der Länge nach auf dem Boden, während Raab sich zu ihr gesellte – als Ken zu ihrer Barbie verkleidet, um gemeinsam Barbie Girl zu trällern. Ihre ausgelassene Stimmung gab den Ton für die restliche Folge vor.
Das Team der Über-60-Jährigen, Hugo Egon Balder und Hella von Sinnen, hatte Mühe mit einer Frage zum DDR-Märchenfilm Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Der tschechoslovakische Klassiker unter der Regie von Václav Vorlíček avancierte in der DDR zum Weihnachtsstandard und wurde später im wiedervereinigten Deutschland zum nostalgischen Kultfilm. Sophia Thomalla verriet eine persönliche Anekdote: Ihre Mutter habe sich in ihren Vater verliebt, weil er dem Prinzen aus dem Film ähnelte.
Auch Sport-Quizfragen sorgten für Verwirrung. Ex-Fußballer Jens Lehmann gestand, beim Elfmeterschießen gegen Argentinien bei der WM 2006 einen Spickzettel im Strumpf versteckt zu haben. Jan Ullrich und Hans Sigl hingegen nannten fälschlicherweise Kevin Curren als den Spieler, den Boris Becker 1985 im Wimbledon-Finale besiegte.
Ein Ausschnitt aus der 60er- und 70er-Jahre-Sendung Der 7. Sinn setzte einen befremdlichen Akzent: Die veralteten – und ungeniert sexistischen – Verkehrssicherheitstheorien zeigten, wie sehr sich die gesellschaftlichen Einstellungen im Laufe der Jahrzehnte gewandelt haben.
Sogar animierte Geschichte kam zur Sprache. Das Publikum erfuhr, dass Gargamel, der Schurke aus Die Schlümpfe, Schlumpfine als erste weibliche Schlümpfin erschaffen hatte – eine Tatsache, die bei den Kandidaten für Heiterkeit sorgte.
Die Folge vereinte Humor, Nostalgie und einige peinliche Momente. Von Märchenfilmen bis zu Fußballtricks hielt die Show die Zuschauer mit einer Mischung aus Wissensfragen und chaotischem Spaß bei Laune. Die nächste Ausgabe verspricht erneut diese lebendige Energie.






