31 March 2026, 02:16

Wie BTS mit Body to Body koreanische Tradition und Pop revolutionierte

Eine Live-Aufführung einer japanischen Rockband auf der Bühne mit Musikern, die Gitarren spielen und singen, Mikrofonen und Ständern vorne, einer beleuchteten Wandmalerei und einem sichtbaren Publikum unten.

Wie BTS mit Body to Body koreanische Tradition und Pop revolutionierte

Die Entstehung des BTS-Tracks Body to Body aus dem Jahr 2026 war von intensiven kreativen Diskussionen über die Verwendung eines traditionellen koreanischen Volksmusik-Samples geprägt. Der Song, der auf ihrem Album Arirang erschien, hätte fast eine völlig andere Form angenommen, nachdem es zwischen den Mitgliedern und ihrem Produzenten Meinungsverschiedenheiten gegeben hatte. Letztlich setzte sich die Gruppe mit ihrem Bestreben durch, kulturelle Wurzeln mit modernem Pop-Hip-Hop zu verbinden – und begeisterte damit sowohl Fans als auch Kritiker.

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Der Konflikt begann, als Produzent Bang Si-hyuk eine erweiterte Version des Gyeonggi-Arirang-Refrains vorschlug, einer traditionellen Volksmelodie. Einige Mitglieder, darunter RM, lehnten dies zunächst ab und bezeichneten den Mix als chaotisch – sie beschrieben ihn sogar als "drei verschiedene Lieder, die wild zusammengemixt wurden". RM sorgte sich zudem, der Track könnte auf ein globales Publikum zu "patriotisch" oder aufgesetzt wirken. V verschärfte die Spannungen, indem er argumentierte, das Volksmusik-Sample sei für eine Veröffentlichung im Jahr 2026 zu direkt.

Die Netflix-Dokumentation BTS: The Return hält diese Auseinandersetzungen fest und zeigt, wie die Gruppe diskutierte, ob sie sich für eine "sichere" Radioversion entscheiden oder ihrer künstlerischen Vision treu bleiben sollte. J-Hope jedoch blieb unbeugsam. Er war überzeugt, dass das Gyeonggi-Arirang-Sample bei internationalen Fans Anklang finden würde, und setzte sich dafür ein, es in der finalen Version zu belassen. Mit der Zeit änderte auch RM seine Haltung und begann, die Volkselemente nicht mehr als aufdringlich, sondern als "organisch" zu empfinden.

Sobald die Entscheidung gefallen war, nahm der Song Gestalt an – mit einem längeren Refrain, der Stadion-Atmosphäre mit emotionaler Tiefe verband. Kritiker lobten später das Ergebnis; Medien wie Telegraph India, Vogue Hongkong, The Daily Texan und NDSU Spectrum hoben die kulturelle Tiefe und die verbindende Kraft des Stücks hervor. Auch die Fans feierten es als ikonische Hommage an das koreanische Erbe.

Die finale Version von Body to Body entwickelte sich zu einem der herausragenden Tracks des Albums und bewies, dass sich BTS' kreative Risikobereitschaft auszahlte. Die Verschmelzung von traditioneller Volksmusik mit modernem Hip-Pop überzeugte nicht nur die Kritik, sondern unterstrich auch die Fähigkeit der Gruppe, durch Musik kulturelle Grenzen zu überwinden. Der Song gilt heute als ein Schlüsselmoment auf ihrem 2026er-Album Arirang.

Quelle