02 May 2026, 02:15

Wolfsangriff in Schwanewede: Fast eine ganze Schafherde gerissen trotz Hochsicherheitszaun

Offenes Buch mit einer Illustration eines Schafs, das in einem bewaldeten Gebiet mit Bäumen, Pflanzen und Wasser grast, zusammen mit dem betitelten Text "Die Geschichte des Schafs" auf der rechten Seite.

Wolfsangriff in Schwanewede: Fast eine ganze Schafherde gerissen trotz Hochsicherheitszaun

Wölfe töten fast eine gesamte Schafherde in Schwanewede

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Ein Wolfsrudel hat in den frühen Morgenstunden des Mittwochs in Schwanewede fast eine gesamte Schafherde gerissen. Der Hobby-Schäfer Karsten Bode fand nahezu alle seiner mehr als 20 Tiere mit schweren Bisswunden vor – meist im Halsbereich. Es ist bereits der zweite derartige Angriff in derselben Gegend innerhalb von nur drei Wochen.

Die Schafe waren in einem mit einem 1,70 Meter hohen Stahlzaun gesicherten Gehege untergebracht. Dieser war 60 Zentimeter tief im Boden verankert, mit Stacheldraht versehen und mit 10.000 Volt unter Strom gesetzt. Trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen drangen die Wölfe ein.

Drei verletzte Schafe mussten eingeschläfert werden, weitere könnten folgen. Bode erfuhr später, dass sein Zaun nicht den offiziellen Vorschriften entsprach – er erhält daher keinen Ausgleich für die Verluste. Daraufhin haben er und seine Frau beschlossen, die Schafzucht vollständig aufzugeben und die überlebenden Tiere in einen Stall gebracht.

In der Nähe lagernde Camper, die sich unweit der Weide aufhielten, bemerkten in der Nacht nichts von dem Angriff.

Die Zukunft der Schafhaltung in der Region ist nun ungewiss. Nach zwei Angriffen in kurzer Zeit wachsen die Sorgen um die Sicherheit von Nutztieren. Gleichzeitig bleibt unklar, wie es mit den beteiligten Wölfen weitergeht.

Quelle