24 May 2026, 06:27

"Zwei Hasen auf einmal jagen": Eine farbenfrohe Farce bezaubert im Komediya-Theater

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"Zwei Hasen auf einmal jagen": Eine farbenfrohe Farce bezaubert im Komediya-Theater

Das Komediya-Theater beendet seine Spielzeit mit einer temperamentvollen musikalischen Farce. „Zwei Hasen auf einmal jagen“, eine moderne Neuinterpretation eines Klassikers, ist noch bis zum 2. Juli zu sehen. Die Produktion vereint Komödie, Gesang und eine frische Perspektive auf eine bekannte Geschichte.

Regisseurin und Choreografin Anna Feketa hat die ursprüngliche Handlung überarbeitet und das Geschehen vom Kiew der Zarenzeit ins Odessa der 1920er Jahre verlegt. Diese Version hebt sich deutlich vom berühmten sowjetischen Film ab – mit eigenen Wendungen und einem überraschenden Finale. Im Mittelpunkt steht das chaotische Haushalt der Familie Silberman, in dem Moisha Moisejewitsch und Rosa Markowna für viel Komik sorgen.

Die naive, aber liebenswerte Pronja, gespielt von Polina Loboda, führt das Publikum durch ihre Entwicklung. An ihrer Seite agiert Swirid Petrowitsch Golochwastow, ein schlauer Schlawiner, den Maksim Michalew mit Leben füllt. Ihre Eskapaden halten die Stimmung auf Hochtouren, während Olga Konowalowas Khimka als einzige vernünftige Figur im Chaos bleibt.

Bekannte Lieder, darunter volkstümliche Stücke wie „Bubliki“ und „Alles, was war“, sind in die Handlung verwoben. Die Produktion endet mit einem unerwarteten, aber rundum glücklichen Finale, das die Zuschauer strahlend zurücklässt.

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Die musikalische Farce bietet eine Mischung aus Nostalgie und Innovation vor der farbenfrohen Kulisse Odessas in den 1920ern. Mit der letzten Vorstellung am 2. Juli setzt „Zwei Hasen auf einmal jagen“ einen glanzvollen Schlusspunkt unter die Spielzeit des Komediya-Theaters. Die gelungene Kombination aus Humor, Musik und einer frischen Erzählung hat bereits begeisterte Reaktionen beim Publikum hervorgerufen.

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