Antimilitaristen entstellen Osnabrücker Bronzeskulptur als Protest gegen Pistorius
Antimilitaristen entstellen Osnabrücker Bronzeskulptur als Protest gegen Pistorius
Bronzeskulptur in Osnabrück von Antimilitarismus-Gruppe verändert
Eine Bronzeskulptur in Osnabrück wurde vergangenen Freitag von einer antimilitaristischen Gruppe als Protest gegen Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius verändert. Das Kollektiv Rausmetall brachte dem Kunstwerk eine Maske mit Pistorius’ Gesicht sowie einen Gips-Penis an. Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und übler Nachrede.
Bei der betroffenen Skulptur handelt es sich um den Wunschbrunnen des Künstlers Fernando Sánchez Castillo, der in der Nähe des Heger Tors steht. Rausmetall wählte den Ort bewusst aus – mit Verweis auf Pistorius’ frühere Tätigkeit als niedersächsischer Innenminister und Chef der Landespolizei. Neben der Maske befestigte die Gruppe ein Schild am Brückengeländer mit der Aufschrift: „Der kriegslüsterne Boris – Kunstinstallation, Mixed Media, 2026, Anonym“. In einer Stellungnahme warf die Gruppe dem Minister einen „perversen, kriegstreiberischen Politikstil“ vor und kritisierte Deutschlands Rolle in dem, was sie als „neue koloniale Ära“ bezeichnen.
Die Stadt Osnabrück verurteilte die Beschädigung und betonte, dass Protest zwar legitim sei, aber nicht mit Vandalismus einhergehen dürfe. Gleichzeitig wies die Verwaltung darauf hin, dass die Skulptur nicht im Besitz der Kommune stehe. Die notwendigen Restaurierungsarbeiten werden voraussichtlich deutlich teurer ausfallen als die zunächst veranschlagten 2.500 Euro für die Reinigung. Vertreter der Stadt erklärten zudem, man unterstütze den Dialog zwischen Politik und Bürgerschaft, habe jedoch keinen Einfluss auf die Terminplanung von Bundesministern. Unterdessen laufen die polizeilichen Ermittlungen weiter.
Durch den Protest wurde der Wunschbrunnen beschädigt und muss nun aufwendig restauriert werden. Die Behörden stufen den Vorfall als politisch motivierten Vandalismus ein, während die Stadt erneut betont, dass sie zerstörerische Formen des Protests ablehnt. Die genauen finanziellen und logistischen Folgen der Wiederherstellung sind noch unklar.
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