26 April 2026, 14:24

Bayerns Frauen halten Barcelona im CL-Halbfinale in Schach – doch der Streit überschatten alles

Gruppe von Menschen auf einem Fußballfeld mit einer roten und weißen Flagge im Vordergrund, einem Bogen mit der Aufschrift "Bayern Munich vs Bayern Munich Betting Tips & Preview" im Hintergrund und einer großen Menge im Stadion.

Bayerns Frauen halten Barcelona im CL-Halbfinale in Schach – doch der Streit überschatten alles

Bayerns Frauen kämpften in einem packenden Champions-League-Halbfinal-Hinspiel gegen Barcelona

Vor 31.000 Zuschauern – ein neuer Rekord für München – kam es in der Allianz Arena zu einem hitzigen Aufeinandertreffen. Das Spiel war geprägt von zwei Roten Karten, einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung und einem späten Ausgleich – doch am Ende blieb nicht Jubel, sondern Streit zurück.

Barcelona ging früh in Führung: Ein Abwehrfehler von Giulia Gwinn ermöglichte Ewa Pajor in der 8. Minute das 1:0. Die Münchnerinnen kämpften sich jedoch mit kompromissloser Defensive und schnellen Kontern zurück und setzten die Katalaninnen unter Druck.

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In der 69. Minute glich Franziska Kett nach einer Vorlage von Pernille Harder aus. Doch ihr Abend nahm eine unerfreuliche Wende: Zehn Minuten später zeigte Schiedsrichterin Ivana Martincic ihr die Rote Karte – nach einem Vorfall, bei dem Kett Salma Paralluelo an den Haaren zog. Selbst nach einer VAR-Überprüfung blieb die Entscheidung bestehen.

Bayern-Trainer José Barcala protestierte vehement und argumentierte, ein unbeabsichtigter Haarzupfer dürfe kein Platzverweis sein. Seine Wut eskalierte, woraufhin er die zweite Gelbe Karte sah und ebenfalls des Feldes verwiesen wurde. Auch Bianca Rech, Sportdirektorin der Münchnerinnen, kritisierte nach dem Spiel die Schiedsrichterleistung.

Trotz der Rückschläge bleibt Harders Team optimistisch, das Finale noch zu erreichen. Das 1:1-Unentschieden wiegt jedoch schwer, da Kett für das Rückspiel gesperrt ist und Barcala nicht von der Bank aus eingreifen kann. Nun bereiten sich die Bayern auf die Revanche vor – mit dem Ziel, das Defizit wettzumachen und den Traum von der Champions League am Leben zu halten.

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