29 April 2026, 09:03

Berlin plant neues Stadtquartier Stadteingang West mit 5.000 Bewohnern

Schwarz-weißer Architekturplan von Berlin, Deutschland, mit einem zentralen Gebäudeentwurf und detaillierten Textanmerkungen.

Berlin plant neues Stadtquartier Stadteingang West mit 5.000 Bewohnern

Berlin treibt die Pläne für ein großes neues Stadtquartier im äußersten Westen der Stadt voran. Das Projekt mit dem Namen Stadteingang West soll das ehemalige Güterbahnhofsgelände Grunewald in ein Wohngebiet mit bis zu 5.000 zukünftigen Bewohnern verwandeln. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge übernimmt nun die Federführung bei der Entwicklung.

Das Quartier wird sich über etwa 45 Hektar erstrecken, mit dem alten Güterbahnhof als Zentrum. Geplant sind mindestens 2.400 neue Wohnungen, deren Bau sich über das nächste Jahrzehnt hinziehen soll. Der Anstoß für das Projekt steht im Zusammenhang mit dem Ausbau der Autobahnen, insbesondere dem Ersatz des Autobahndreiecks Funkturm.

Das Gebiet könnte auch eine Rolle bei künftigen Sportereignissen spielen. Sollte Berlin die Olympischen oder Paralympischen Spiele erhalten, könnte ein Teil der Wohnungen als Olympisches Dorf dienen. Einige Einheiten könnten während der Wettbewerbe sogar vorübergehend Athleten beherbergen.

Der Berliner Senat hat die Verantwortung für das Projekt nun an Howoge übertragen. Das Unternehmen wird den Bau sowie das langfristige Management des neuen Quartiers übernehmen. Nach seiner Fertigstellung wird Stadteingang West Tausende Wohnungen zum Berliner Wohnungsbestand hinzufügen. Die mögliche Nutzung des Geländes für die Olympischen Spiele verleiht dem Projekt zusätzliche Bedeutung. Mit Bau- und Infrastrukturarbeiten wird in den kommenden Jahren gerechnet.

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