Berlin testet neues Wohnmodell: Cluster-Wohnungen für Gemeinschaftssuchende
Admin UserBerlin testet neues Wohnmodell: Cluster-Wohnungen für Gemeinschaftssuchende
Berlins kommunaler Wohnungsanbieter WBM nimmt Bewerbungen für erste Cluster-Wohnungen entgegen
Der städtische Wohnungsanbieter WBM bietet mit seinem neuen Wohnmodell eine moderne, flexible und gemeinschaftsorientierte Lösung für das Leben in der Hauptstadt an. Interessierte Mieter können sich ab sofort für die geteilten Wohneinheiten im geplanten "Quartier Lilienthal" bewerben.
Die Cluster-Wohnungen entstehen im Rahmen des Projekts "Quartier Lilienthal" an der Köpenicker Straße, das derzeit gebaut wird. Die Fertigstellung ist für Juli 2026 vorgesehen; insgesamt sind acht Wohneinheiten geplant. Jede Einheit umfasst etwa 205 Quadratmeter mit sieben Schlafzimmern, mehreren Bädern, einem gemeinsamen Wohn- und Essbereich sowie zwei Loggien.
Die WBM wirbt für dieses Modell als bezahlbare und anpassungsfähige Wohnalternative. Matthias Borowski, Pressesprecher des Unternehmens, beschreibt das Cluster-Wohnen als Mischung aus privatem Rückzugsraum und gemeinschaftlichem Leben: Die Bewohner verfügen über eigene Schlafzimmer und Bäder, teilen sich jedoch die Gemeinschaftsflächen.
Bewerben können sich bereits bestehende Wohngemeinschaften, die gemeinsam einen Antrag stellen. Für Personen ohne feste Gruppe kooperiert die WBM mit der STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft, die eine Vermittlungsplattform eingerichtet hat. Dort finden Gleichgesinnte zueinander, die nach einer gemeinsamen Wohnlösung suchen.
Nach dem Einzug organisiert die Wohngemeinschaft sich selbst – dazu gehört auch, bei Auszug eines Mieters eigenständig für Ersatz zu sorgen, um die Kontinuität im gemeinsamen Wohnraum zu gewährleisten.
Das Bewerbungsverfahren läuft bereits. Die Fertigstellung des Projekts wird eine alternative Wohnform für alle bieten, die in Berlin bezahlbaren Wohnraum und Gemeinschaft suchen. Die Vermittlungsplattform erleichtert zudem den Zugang für Einzelpersonen ohne bestehende WG.






