28 April 2026, 06:24

Drittes Entlastungspaket für Autofahrer: Union prüft gezielte Hilfen gegen hohe Spritpreise

Diagramm zeigt Spritpreise in den Vereinigten Staaten mit zwei Linien, die den Preistrend über die Zeit darstellen, eine abnehmend (blau) und eine zunehmend (grün).

Drittes Entlastungspaket für Autofahrer: Union prüft gezielte Hilfen gegen hohe Spritpreise

Die Unionsfraktion von CDU und CSU arbeitet an einem dritten Entlastungspaket für Autofahrer, die unter den hohen Öl- und Spritpreisen leiden. Ob es tatsächlich kommt, hängt jedoch davon ab, ob die Blockade der Straße von Hormus anhält. Aus Kreisen der Fraktion heißt es, die Gespräche liefen noch – eine endgültige Entscheidung stehe bisher aus.

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Die ersten beiden Entlastungspakete für Kraftfahrer waren bereits am 1. April und 1. Mai beschlossen worden. Nun wird ein drittes Paket geprüft, das gezielt kleine Unternehmen, Logistikfirmen und Pendler unterstützen soll. Eine der vorgeschlagenen Maßnahmen ist eine erhöhte Pendlerpauschale, die bereits im Juli in Kraft treten könnte.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sepp Müller (CDU) warnte, dass sich die Preise erst in Monaten normalisieren dürften. Gleichzeitig mahnte er, man solle keine dauerhaften Subventionen erwarten, da staatliche Hilfen auf Steuergeldern basierten und langfristig nur schwer aufrechtzuerhalten seien. Das neue Paket solle einkommensschwächere und mittlere Haushalte gezielter entlasten – konkrete Pläne gibt es jedoch noch nicht.

Das dritte Entlastungspaket befindet sich weiterhin in der Diskussion, seine Umsetzung ist eng mit der Lage in der Straße von Hormus verknüpft. Falls es beschlossen wird, soll es gezieltere Hilfe für besonders von den steigenden Spritkosten betroffene Gruppen bieten. Wann die Maßnahmen greifen und wie sie genau aussehen, bleibt aber noch unklar.

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