18 June 2026, 14:13

Handwerk in Sachsen-Anhalt steckt tief in der Krise – Jobs und Umsätze brechen ein

Handwerk startet ins Jahr schwach

Handwerk in Sachsen-Anhalt steckt tief in der Krise – Jobs und Umsätze brechen ein

Handwerksbetriebe in Sachsen-Anhalt kämpfen mit Stellenabbau und sinkenden Umsätzen. Die Krise trifft mehrere Branchen, darunter das Baugewerbe, Kfz-Werkstätten und das Nahrungsmittelhandwerk. Vertreter der Branche fordern nun politische Maßnahmen, um die Krise zu bewältigen.

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Wie das Statistische Landesamt meldet, verzeichnet der Bausektor in der Region einen deutlichen Rückgang. Die Umsätze sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 12 Prozent. Selbst Handwerkszweige mit privatem Kundenstamm, wie Friseure oder Fotografen, verzeichneten zwar steigende Verkäufe, mussten aber dennoch Personal abbauen.

Der Sächsische Handwerkstag spricht von einer Abwärtsspirale: Die Mitgliedsbetriebe leiden unter der Industriekrise sowie stark gestiegenen Kosten für Energie, Treibstoffe und Materialien. Viele Unternehmen haben Investitionen aufgrund fehlender Planungssicherheit aufgeschoben.

Auch Kfz-Werkstätten, das Nahrungsmittelhandwerk und handwerkliche Gesundheitsberufe verzeichneten Umsatzeinbußen. Handwerksverbände in ganz Deutschland fordern Reformen, um die Branche zu stabilisieren. Die aktuellen Erkenntnisse basieren auf vorläufigen Daten aus dem Quartalsbericht des Amtes.

Die wirtschaftliche Schwäche zwingt die Betriebe trotz teilweise steigender Umsätze zu Entlassungen. Hohe Beschaffungskosten und Unsicherheit belasten die Branche weiterhin. Die Zahlen unterstreichen den dringenden Handlungsbedarf, um das kämpfende Handwerk in Sachsen-Anhalt zu unterstützen.

Quelle