27 April 2026, 20:18

Howard Carpendale auf Platz 1 – doch ein ZDF-Witz überschattet seinen Chart-Erfolg

Gruppe von Menschen auf einer Bühne mit einem Banner, das "Berlin as Fuck" trägt, mit Lautsprechern, Mikrofonen und einer feiernden Menge unten.

Howard Carpendale auf Platz 1 – doch ein ZDF-Witz überschattet seinen Chart-Erfolg

Howard Carpendale, die 80-jährige Schlager-Legende, hat einen Karriere-Meilenstein erreicht: Zum ersten Mal steht er an der Spitze der offiziellen deutschen Albumcharts. Sein neues Werk Timeless ist bereits sein zehntes Album in den Top Five und erscheint während einer ausgedehnten Tournee durch das Land. Doch die Freude über den Erfolg wird von einem umstrittenen Witz eines beliebten TV-Moderators überschattet, der sich über seine Fans lustig machte.

Der Streit begann in der ZDF-heute-show, wo Moderator Oliver Welke in einem Sketch über KI und Pflege-Roboter einen zweifelhaften Scherz platzierte. Die Pointe lautete: "Hundert Beine, riecht nach Urin – was ist das? Die erste Reihe bei einem Carpendale-Konzert." Besonders ältere Zuschauer, die sowohl zu Carpendales als auch zu ZDFs Kernpublikum zählen, zeigten sich empört.

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Carpendale konterte umgehend auf Instagram, verteidigte sein Publikum und seine Auftritte und forderte von Welke eine Entschuldigung. Der Moderator jedoch blieb bei seiner Aussage und verwies darauf, dass der Witz Teil der satirischen Auseinandersetzung der Sendung mit KI-generiertem Humor gewesen sei.

Der Sänger kündigte an, die Angelegenheit nicht auf sich beruhen zu lassen, bis Welke sich entschuldige. Der Konflikt offenbart die Spannungen zwischen den Geschmackswelten der Generationen: Während ZDF ein eher älteres Publikum anspricht, richtet sich Welkes Humor oft an jüngere Zuschauer.

Trotz der Kontroverse bleibt Carpendales Chart-Erfolg mit Timeless ein historischer Höhepunkt einer Karriere, die nun bereits sechs Jahrzehnte umfasst. Doch statt über seine Musik wird nun über Respekt und die Grenzen des Humors diskutiert. Die Tournee des Sängers geht derweil weiter – doch von einer Beruhigung der Gemüter ist nichts zu spüren.

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