Junge Filmemacher gesucht: „Heimat – Vertrieben“ verbindet Geschichte mit Gegenwart

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Schüler in Uniformen stehen auf einem Weg und halten Papiere, mit einem Mädchen, das in ein Mikrofon spricht; dahinter ist eine Umzäunung mit einem darauf befindlichen Verschlag, der mit Luftballons geschmückt ist.

Junge Filmemacher gesucht: „Heimat – Vertrieben“ verbindet Geschichte mit Gegenwart

Neuer Videowettbewerb ruft junge Menschen in Niedersachsen auf, Schicksale von Vertriebenen zu erkunden

Mit dem Wettbewerb "Heimat – Vertrieben" lädt Deniz Kurku, die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe in Niedersachsen, Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren dazu ein, sich filmisch mit den Geschichten von Menschen auseinanderzusetzen, die ihre Heimat verlassen mussten. Die Teilnehmer:innen sollen in fünfminütigen Beiträgen die Vertreibungen nach dem Zweiten Weltkrieg mit ihrem eigenen Leben heute verknüpfen.

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Erfahrungen von über 12 Millionen Menschen wachzuhalten, die aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten vertrieben wurden. Rund 1,8 Millionen von ihnen fanden nach dem Krieg eine neue Heimat in Niedersachsen. Die Veranstalter hoffen, dass der Wettbewerb jüngere Generationen dazu anregt, sich mit diesem Teil der Geschichte auseinanderzusetzen.

Einsendeschluss für die Videos ist der 1. März 2026. Eine unabhängige Jury wird anschließend die drei besten Beiträge auswählen, die jeweils mit 300 Euro prämiert werden. Die Gewinnerfilme werden am 8. April 2026 im Niedersächsischen Landtag im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung präsentiert. Unterstützt wird das Projekt vom Dokumentationszentrum Vertreibungen in Berlin und dem Bund der Vertriebenen (Landesverband Niedersachsen). Weitere Informationen gibt es unter https://www.migration-commissioner-ourwebsite/videocontest.

Der Wettbewerb bietet jungen Filmemacher:innen die Möglichkeit, sich mit einem prägenden Abschnitt der Regionalgeschichte künstlerisch zu beschäftigen. Die Preisträger:innen werden im April 2026 bekannt gegeben, ihre Arbeiten im Landtag gezeigt. Die Initiative will durch persönliche Erzählungen Vergangenheit und Gegenwart verbinden.

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