Kriminalität in Hannover erreicht 2025 zweitniedrigsten Stand seit zehn Jahren
Admin UserWeniger Straftaten in der Region Hannover registriert - Kriminalität in Hannover erreicht 2025 zweitniedrigsten Stand seit zehn Jahren
Kriminalität in der Region Hannover sinkt 2025 stark – zweitniedrigster Stand seit einem Jahrzehnt
Im Jahr 2025 ist die Kriminalität in der Region Hannover deutlich zurückgegangen und erreichte den zweitniedrigsten Stand der letzten zehn Jahre. Die Polizei registrierte 103.478 Straftaten – ein Rückgang um 6,42 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Rückgang fiel stärker aus als der landesweite Trend in Niedersachsen, wo die Kriminalität zwar ebenfalls abnahm, aber in geringerem Maße.
Die Gesamtzahl der Straftaten in Hannover sank von 110.575 im Jahr 2024 auf 103.478 im Jahr 2025. Diese Entwicklung markiert die zweitniedrigste Kriminalitätsrate der Region in den vergangenen zehn Jahren. In ganz Niedersachsen lag die Kriminalitätsrate bei 6.329 Straftaten pro 100.000 Einwohner – der drittniedrigste Wert seit einem Jahrzehnt.
Rückgänge gab es bei Diebstählen, Drogendelikten und häuslicher Gewalt. Auch die Zahl der Messerangriffe nahm ab, wobei rund 800 Fälle verzeichnet wurden. Allerdings stiegen die Angriffe auf Rettungskräfte auf einen neuen Höchststand.
Die Aufklärungsquote der Polizei verbesserte sich 2025 auf 61,14 Prozent. Die Zahl der Tatverdächtigen ging auf 41.388 zurück, wobei etwa 81 Prozent 21 Jahre oder älter waren. Rund 75 Prozent waren männlich, und 57 Prozent besaßen die deutsche Staatsbürgerschaft. Gleichzeitig stieg die Zahl der Opfer leicht auf 27.935 an.
Der Rückgang der Kriminalität in Hannover fiel stärker aus als der niedersachsenweite Durchschnitt von 4,28 Prozent. Daten zu anderen Großstädten des Landes wie Braunschweig oder Osnabrück lagen nicht vor.
Insgesamt hat sich die Sicherheitslage in der Region Hannover verbessert: Es gab weniger Straftaten, und die Aufklärungsquote stieg. Trotz eines leichten Anstiegs der Opferzahlen verzeichneten die meisten Deliktbereiche Rückgänge. Der Fortschritt in Hannover steht damit im Kontrast zu dem geringeren Rückgang der Kriminalität in ganz Niedersachsen.






