03 May 2026, 00:22

KSI in der Kritik: Gewalt-Witz gegen Schwangere aus 2017 sorgt für Empörung

Schwarzer und weißer Plakataufkleber für eine Comedy-Show mit dem Titel 'Vergewaltigung auf Vergewaltigung oder die Gerechtigkeit, die in ihrer eigenen Falle gefangen ist' in fetter schwarzer Schrift.

KSI in der Kritik: Gewalt-Witz gegen Schwangere aus 2017 sorgt für Empörung

„Britain’s Got Talent“-Juror KSI gerät nach altem Video mit Gewalt-Witz gegen Schwangere in die Kritik

Der Britain’s Got Talent-Juror KSI sieht sich mit scharfer Kritik konfrontiert, nachdem ein Video aus dem Jahr 2017 wieder aufgetaucht ist, in dem er Witze über Gewalt gegen schwangere Frauen macht. Der ursprünglich auf YouTube veröffentlichte, später jedoch gelöschte Clip hat Empörung bei Initiativen gegen häusliche Gewalt ausgelöst, die solche Äußerungen als Verharmlosung schwerwiegender Probleme brandmarken.

In dem Video rät KSIs Mutter ihm, beim Sex Verhütungsmittel zu verwenden. Daraufhin antwortet er: „Wenn sie schwanger wird, boxe ich einfach das Baby raus.“ Die Bemerkung, die Jahre vor seiner heutigen Rolle als Juror bei Britain’s Got Talent fiel, kursiert nun erneut im Netz.

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KSI, der als Mitglied des YouTube-Kollektivs The Sidemen mit über 18 Millionen Abonnenten bekannt wurde, sorgt bereits seit Längerem mit umstrittenen Aussagen für Schlagzeilen. 2023 zog er sich vorübergehend aus den sozialen Medien zurück, nachdem er für einen rassistischen Kommentar in einem Parodie-Video heftig kritisiert worden war.

Eine Sprecherin der Organisation Women’s Aid verurteilte den „Witz“ scharf und betonte, dass solche Äußerungen die Schwere häuslicher Gewalt herunterspielten. KSI selbst bezeichnete seine Bemerkung inzwischen als „dumm und falsch“ und zeigte Reue für seine damalige Wortwahl.

Der Vorfall reiht sich ein in die anhaltende Debatte über KSIs öffentliche Aussagen. Aktivistinnen und Aktivisten gegen häusliche Gewalt warnen weiterhin vor den Folgen von „Scherzen“, die Gewalt verharmlosen. Der ehemalige YouTuber und heutige TV-Juror hat sich zu der aktuellen Kritik bisher nicht erneut geäußert.

Quelle