Legendäres Schwabinger 7-Kunstwerk findet neue Heimat in Bruckmühls Galerie
Admin UserLegendäres Schwabinger 7-Kunstwerk findet neue Heimat in Bruckmühls Galerie
Kultwerk mit Bezug zu Münchens legendärer Kneipe Schwabinger 7 findet dauerhafte Heimat in Bruckmühl
Ein gefeiertes Kunstwerk, das mit der Münchner Kultkneipe Schwabinger 7 verbunden ist, hat nun in Bruckmühl eine dauerhafte Bleibe gefunden. Rupert Dorrers Mixed-Media-Werk Schwabinger 7 wird am Montag vom neu wiedergewählten Bürgermeister der Stadt, Richard Richter, feierlich enthüllt. Das Gemälde hält ein längst verschwundenes Stück Münchner Nachtleben fest.
Ursprünglich entstand das Werk als Fotografie der Wand der Kneipe, bevor diese abgerissen wurde. Dorrer verwandelte es später in ein mehrschichtiges Gemälde auf Holz mit den Maßen 140 mal 72 Zentimeter. Vor zwölf Jahren wurde das Werk versteigert und von Denn's Biomarkt erworben, der heute an der Stelle der ehemaligen Kneipe steht.
Die Schwabinger 7 galt einst als Münchens legendärste Bar – ihre Wände verewigte Dorrer in seinem Werk. Der Künstler und der ehemalige Wirt, Gerd "Manila" Waldhauser, treffen sich noch immer mit Stammgästen von damals im Grünen Eck in Schwabing. Für Dorrer ist das Werk eine Reflexion über Vergänglichkeit.
Die Galerie in Bruckmühl, die von Dorrer betrieben wird, beherbergt bereits 140 Kunstwerke aus dem Landkreis Rosenheim, die von 1875 bis heute entstanden sind. Das neue Werk kommt als Dauerleihgabe hinzu und bleibt so der Öffentlichkeit auf Jahre hinaus zugänglich.
Bürgermeister Richter wird das Gemälde am Montag um 11 Uhr offiziell präsentieren. Die Veranstaltung markiert nicht nur eine kulturelle Bereicherung für Bruckmühl, sondern auch ein bleibendes Denkmal für Münchens verschwundenes Nachtleben. Das Kunstwerk bleibt eine greifbare Verbindung zum Erbe der Schwabinger 7.