Linke distanziert sich von Stalin-Verherrlichung in Jugendverband [ˈsolid]
Admin UserLinke distanziert sich von Stalin-Verherrlichung in Jugendverband [ˈsolid]
Die Führung der Linken hat sich von umstrittenen Äußerungen distanziert, die Mitglieder ihres Jugendverbandes Linksjugend [ˈsolid] in internen Diskussionen über den Gaza-Krieg getätigt hatten. Darin wurden unter anderem Stalinismus, die ehemalige DDR und antisemitische Aussagen über Israel verherrlicht.
Wie der Bayerische Rundfunk zuerst berichtete, hatten Funktionäre der Linksjugend [ˈsolid] in einem internen Forum positiv auf den früheren sowjetischen Diktator Josef Stalin und die DDR Bezug genommen. Die Jugendorganisation distanzierte sich später von den Vorfällen und lehnte die DDR sowie ähnliche Systeme ausdrücklich ab.
Die Parteivorsitzende Ines Schwerdtner verurteilte die Äußerungen auf das Schärfste. Auch die Berliner Landesvorsitzenden der Linken, Kerstin Wolter und Maximilian Schirmer, forderten Konsequenzen. Der Fraktionsvorsitzende der Linken in Thüringen, Christian Schaft, verlangte eine klare Verurteilung auf dem Bundesparteitag.
Mehrere Landespolitiker der Linken zeigten sich empört über die Aussagen. Die Partei prüft nun die Vorwürfe und drängt auf Konsequenzen. Die Linksjugend [ˈsolid] hat sich unterdessen von den umstrittenen Positionen einzelner Mitglieder distanziert. Die Parteiführung untersucht den Fall weiter und sucht nach angemessenen Maßnahmen. Die Vorfälle haben innerhalb der Partei breite Empörung ausgelöst.






