Münster hilft Geflüchteten mit kostenlosen Schwimmkursen für mehr Sicherheit im Wasser
Admin UserMünster hilft Geflüchteten mit kostenlosen Schwimmkursen für mehr Sicherheit im Wasser
Ein neues Schwimmprogramm in Münster hilft Geflüchteten im ZUE Münster, eine lebenswichtige Fähigkeit zu erlernen. Die Kurse, die vom Verein SwimSportTank e.V. organisiert werden, sind Teil des Integrationspilotprojekts der Stadt. Die Verantwortlichen berichten, dass die Nachfrage groß ist – viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfügen über kaum oder keine Grundkenntnisse im Schwimmen.
Das Projekt vereint lokale Partner, um durch praktische Maßnahmen die Integration zu fördern. SwimSportTank e.V., ein Münsteraner Verein, leitet die Schwimmkurse mit einem Team interkultureller Trainerinnen und Trainer, von denen viele die Muttersprachen der Teilnehmenden sprechen – das erleichtert die Kommunikation deutlich.
Die Kurse finden im Hallenbad in Roxel statt, das vom Sportamt der Stadt unter Leitung von Kerstin Dewaldt bereitgestellt wird. Die Finanzierung übernimmt die Sparkasse Münsterland Ost, die das Integrationspilotprojekt unterstützt. Zertifizierte Schwimmlehrerinnen wie Anke Sundermeier unterrichten die Kurse, die besonders großen Anklang finden.
Stefan Centeno Hüttemann, der für die Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten zuständige Bezirksbeauftragte, bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement. Die Schwimmkurse fügen sich in die landesweiten Bemühungen in Nordrhein-Westfalen ein, wo im Rahmen der Initiative "NRW kann schwimmen!" bereits über 5.000 Grundschulkinder das Schwimmen gelernt haben.
Das Angebot deckt einen dringenden Bedarf ab, da viele Teilnehmende – darunter auch Menschen mit Fluchthintergrund – bisher keine Gelegenheit hatten, Schwimmen zu lernen. Mit lokaler Förderung, geeigneten Räumlichkeiten und fachkundiger Anleitung hilft das Programm den Geflüchteten, Sicherheit und Selbstvertrauen im Wasser zu gewinnen. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, dass die neu erworbenen Fähigkeiten nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch die langfristige Integration in Münster unterstützen.






