22 April 2026, 18:20

Neue Rettungsdienstwache in Langelsheim: Baubeginn für modernste Einsatzzentrale

Feuerwehr- und Rettungsdienstgebäude mit roter Tür, Fenstern, einem Namensschild, einem Flaggenmast mit Flagge, einem Metallturm, einem Zaun, einer Baumgruppe und einem bewölkten Himmel.

Neue Rettungsdienstwache in Langelsheim: Baubeginn für modernste Einsatzzentrale

Baubeginn für neue Rettungsdienstwache in Langelsheim

Offiziell hat der Bau der neuen Rettungsdienstwache in Langelsheim begonnen. Bei der heutigen Grundsteinlegung wurde ein wichtiger Meilenstein für die Notfallversorgung im Landkreis Goslar gesetzt. Die moderne Einsatzzentrale, in die 4,5 Millionen Euro investiert werden, soll nach ihrer Fertigstellung als zentraler Stützpunkt für Rettungs- und Notfallteams dienen.

Laut Thomas Ebert, Betriebsleiter der Kreiswerke, soll die Wache bis zum Spätsommer 2027 fertiggestellt werden. Der Standort im Gewerbegebiet Langelsheim wurde gezielt gewählt, um kürzere Einsatzzeiten – insbesondere für die Regionen Lutter und Liebenburg – zu gewährleisten. Landrat Dr. Alexander Saipa und Langelsheims Bürgermeister Ingo Henze bezeichneten das Projekt als eine "moderne, leistungsstarke und wegweisende Lösung" für die Region.

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Das eingeschossige Gebäude umfasst eine Fahrzeughalle mit Platz für fünf Rettungsfahrzeuge sowie großzügige Lager- und Technikräume. Den Einsatzkräften stehen funktionale Sozialräume, separate Umkleide- und Sanitärbereiche sowie klar getrennte Rein- und Schmutzzonen zur Verfügung. Zudem gibt es vier Ruheräume, einen Schulungsraum, ein Büro, einen Desinfektionsraum, eine Küche, einen Aufenthaltsbereich und eine Außenterrasse.

Nachhaltigkeit und Effizienz spielen bei der Planung eine zentrale Rolle: Rund 50 Prozent des Daches werden mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, die etwa 90 kWp Strom erzeugen soll. Für Klimatisierung und Heizung kommt ein modernes VRF-System zum Einsatz. Sicherheit und Arbeitsbedingungen entsprechen den aktuellen DIN-Normen für Ergonomie und betriebliche Anforderungen.

Die 4,5-Millionen-Euro-Investition zielt darauf ab, die Zuverlässigkeit der Notfallversorgung im gesamten Landkreis zu verbessern. Durch schnellere Erreichbarkeit kritischer Gebiete und modernisierte Einrichtungen sind die Einsatzkräfte künftig besser auf medizinische und Rettungsoperationen vorbereitet. Das Projekt unterstreicht das langfristige Engagement für den Ausbau der öffentlichen Sicherheitsinfrastruktur in der Region.

Quelle