16 April 2026, 02:17

Neue Verkehrsreform: Höhere Strafen für Punktehandel und strengere Parkkontrollen in Deutschland

Detailierte alte Karte von Eisenbahn, Deutschland, mit Straßennamen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten mit Textanmerkungen.

Neue Verkehrsreform: Höhere Strafen für Punktehandel und strengere Parkkontrollen in Deutschland

In Deutschland sind mit einer neuen Rechtsreform strengere Regeln für Park- und Verkehrsverstöße in Kraft getreten. Die Änderungen umfassen schärfere Strafen für den illegalen Handel mit Flensburger Punkten sowie erweiterte Befugnisse für Behörden, abgestellte Fahrzeuge zu überwachen. Zudem erhalten Kommunen mehr Spielraum bei der Vergabe von Parkausweisen.

Im Fokus der überarbeiteten Gesetze steht die illegale Praxis des "Punktehandels", bei dem Personen gegen Bezahlung Punkte im Verkehrssünderregister in Flensburg für andere übernehmen. Beteiligte müssen nun mit Bußgeldern von bis zu 5.000 Euro rechnen. Bei gewerbsmäßigem Punktehandel können die Strafen sogar auf bis zu 30.000 Euro steigen.

Die Behörden erhalten zudem neue Instrumente zur Durchsetzung von Parkvorschriften. Eine zentrale Neuerung erlaubt es ihnen, Nummernschilder abgestellter Fahrzeuge per Kamera zu scannen, um Falschparker leichter zu identifizieren. Darüber hinaus können Kommunen künftig Anwohnerparkausweise auch auf Handwerker und Pflegedienste ausweiten.

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Die Reform verschärft die Kontrolle über Verkehrsverstöße und Parkmissbrauch. Höhere Geldstrafen für Punktehandel sollen Betrug eindämmen, während automatisierte Kennzeichenkontrollen die Überwachung effizienter gestalten. Gleichzeitig haben Städte und Gemeinden nun mehr Einfluss darauf, wer Zugang zu Anwohnerparkzonen erhält.

Quelle