14 March 2026, 08:18

Nordhorn schafft zehn neue Baugrundstücke für Einfamilienhäuser in Brandlecht/Hestrup

Eine Karte eines geplanten Wohngebiet-Entwicklungsplans auf einem Blatt Papier, unterteilt in farbige Abschnitte mit Etiketten und Text, der die Anzahl der Gebäude, Straßen und andere Merkmale beschreibt.

Nordhorn schafft zehn neue Baugrundstücke für Einfamilienhäuser in Brandlecht/Hestrup

Nordhorn erweitert Wohnraum: Neues Baugebiet in Brandlecht/Hestrup

Nordhorn schafft neuen Wohnraum mit einem Baugebiet im Stadtteil Brandlecht/Hestrup. Die Stadt vermarktet ab sofort zehn kommunale Grundstücke Am Kreuzbree / Zum Primelbusch, die ausschließlich für Einfamilienhäuser vorgesehen sind. Die Baustellen sind bereits erschlossen, die ersten Zuteilungen sollen im August 2026 erfolgen.

Der Bebauungsplan für das Gebiet trat am 30. April 2024 in Kraft. Seither wurden archäologische Untersuchungen, der Kanalbau sowie der Ausbau der Erschließungsstraßen abgeschlossen. Das rund 5.700 Quadratmeter große Areal ist in zehn Parzellen zwischen 521 und 642 Quadratmetern aufgeteilt.

Die Grundstückspreise beginnen bei 81 oder 97 Euro pro Quadratmeter. Käufer müssen zusätzlich Erschließungsbeiträge für Infrastruktur und Abwasser leisten. Der Bebauungsplan sieht vor, dass die Flächen ausschließlich für Einfamilienhäuser genutzt werden – Mehrfamilienhäuser oder Gewerbe sind nicht zulässig.

Die Erschließungsarbeiten, zu denen auch die Vorbereitung der Baustellen zählte, kosteten rund 310.000 Euro und wurden vom Nordhorner Unternehmen Beton- und Monierbau durchgeführt. Dasselbe Unternehmen modernisierte zudem für etwa 90.000 Euro die Bushaltestellen an der Engdener Straße.

Interessenten können sich bis zum 21. Juni 2026 noch auf die Warteliste setzen oder ihre Bewerbung aktualisieren. Die Stadt plant, die Grundstücke bis August 2026 zu vergeben und damit neuen Wohnraum für Familien in den wachsenden Ortsteilen Brandlecht und Hestrup zu schaffen.

Das Projekt ergänzt das Wohnraumangebot in Nordhorn um zehn Einfamilienhäuser. Da die Infrastruktur bereits steht, unterstützt es die Entwicklung des Stadtteils und bietet mehr Platz für ansässige Familien. Die Zuteilung der Grundstücke soll ab Mitte 2026 nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens beginnen.

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