Osnabrück setzt auf E-Bikes und Lastenräder für klimafreundliche Dienstfahrten
Admin UserOsnabrück setzt auf E-Bikes und Lastenräder für klimafreundliche Dienstfahrten
Osnabrück stellt seine kommunale Fahrzeugflotte schrittweise auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel um. Die Stadt setzt mittlerweile 16 E-Bikes und drei Lastenräder für Dienstfahrten ein – allein 2022 legten sie damit über 10.500 Kilometer zurück. Diese Maßnahmen sind Teil umfassender Bemühungen, die Sicherheit zu erhöhen und die Emissionen in allen städtischen Bereichen zu senken.
Möglich wurde die Erweiterung der elektrischen Flotte auch durch Landesfördermittel. So wurden unter anderem Lastenräder und abschließbare Garagen für Abteilungen wie die Friedhofsverwaltung oder die Straßenreinigung angeschafft. 2022 wurden die Räder insgesamt 1.000 Mal ausgeliehen – ein Zeichen für ihre wachsende Bedeutung im Arbeitsalltag.
Auch die Verkehrssicherheit hat Osnabrück priorisiert: Seit 2020 hat der Osnabrücker ServiceBetrieb 75 Prozent seiner Fahrzeuge über 3,5 Tonnen mit Abbiegeassistenten nachgerüstet. Damit sollen Unfälle durch tote Winkel bei größeren Fahrzeugen vermieden werden.
2022 nahm die Stadt erstmals am THG-Quotenhandel teil, der die Reduktion von Treibhausgasen belohnt. Dadurch erzielte Osnabrück Einnahmen in Höhe von knapp 22.000 Euro. Für 2023 sind die Anschaffung von zwei weiteren E-Bikes und einem Faltrad für Dienstreisen geplant.
Die Umstellung beschränkt sich jedoch nicht auf Fahrräder: Osnabrück baut seine gesamte Flotte schrittweise auf Elektroantrieb um und errichtet gleichzeitig die notwendige Ladeinfrastruktur.
Die Ausweitung der E-Bikes und Lastenräder unterstreicht das Engagement Osnabrücks für nachhaltige Mobilität. Durch kontinuierliche Investitionen in Sicherheitstechnik und Elektrofahrzeuge senkt die Stadt nicht nur ihre Emissionen, sondern steigert auch die Effizienz. Die Einnahmen aus dem THG-Quotenhandel fließen zudem in die weitere Modernisierung der Flotte ein.






