02 May 2026, 18:27

Osnabrück will bis 2030 klimaneutral werden – mit Solarstrom und Radverkehrs-Offensive

Plakat mit Text und Logo, das "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030" propagiert.

Osnabrück will bis 2030 klimaneutral werden – mit Solarstrom und Radverkehrs-Offensive

Osnabrück hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt, um bis 2030 klimaneutral zu werden. Der Plan sieht vor, die CO₂-Emissionen drastisch zu senken – auf durchschnittlich nicht mehr als eine Tonne pro Einwohner und Jahr. Derzeit liegt der Ausstoß bei etwa sieben Tonnen pro Person jährlich.

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Die Stadt arbeitet mit der Hamburg Institut Consulting GmbH zusammen, um Bereiche mit dem größten Einsparpotenzial zu identifizieren. Besonders im Fokus stehen die Sektoren Energie und Verkehr. Um den steigenden Strombedarf zu decken, soll der Ausbau von Dach- und Freiflächen-Solaranlagen vorangetrieben werden.

Die Bürgerbeteiligung an der Strategie startet in Kürze: Vom 12. September bis zum 7. Oktober läuft eine Online-Konsultation, bei der Anwohner ihre Meinungen einbringen können. Zudem findet am 25. September ein Bürgerforum statt, zu dem 500 zufällig ausgewählte Einwohner sowie Vertreter aus der Gemeinschaft eingeladen sind.

Neben der Energiewende plant die Stadt eine grundlegende Modernisierung der Wärmeversorgung. Fernwärmenetze sollen ausgebaut, Gebäude saniert und fossile Heizsysteme schrittweise abgeschafft werden. Im Verkehrssektor strebt Osnabrück an, den Radverkehrsanteil von derzeit 20 auf 35 Prozent bis 2040 zu steigern.

Gelingt der Plan, sinken die Pro-Kopf-Emissionen von sieben auf eine Tonne CO₂. Mit dem Fokus auf erneuerbare Energien, Wärmewende und Radverkehr will die Stadt das Ziel bis 2030 erreichen. Die Rückmeldungen der Bevölkerung werden in den kommenden Wochen in die finale Strategie einfließen.

Quelle