07 April 2026, 16:18

Ostdeutsche Bauarbeiter erhalten erstmals gleichen Lohn wie der Westen

Eine Gruppe von Menschen steht auf einem Gebäude und hält eine Fahne, mit einem Baum auf der linken Seite und Glasfenstern im Hintergrund, die scheinbar für die deutsche Regierung protestieren.

Ostdeutsche Bauarbeiter erhalten erstmals gleichen Lohn wie der Westen

Löhne im ostdeutschen Baugewerbe steigen um 5,3 Prozent – und übertreffen damit den Anstieg im Westen um 1,4 Punkte

Die Löhne im Baugewerbe Ostdeutschlands werden um 5,3 Prozent steigen und damit die Erhöhung von 3,9 Prozent im Westen übertreffen. Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Fortschritt bei der Schließung der seit 35 Jahren bestehenden Lohnkluft zwischen den beiden Regionen seit der Wiedervereinigung.

Die Anpassung folgt einem fast dreiwöchigen Streik, den die Gewerkschaft IG BAU geführt hatte. Durch die Verhandlungen wurde die dritte Stufe des Tarifvertrags 2024 durchgesetzt, der bis zum 31. März 2027 gilt. Carsten Burckhardt, stellvertretender Vorsitzender der IG BAU, bezeichnete das Ergebnis als "historischen Meilenstein".

In der deutschen Bauwirtschaft sind rund 920.000 Beschäftigte tätig, davon über 600.000 im Westen. Die neue Vereinbarung setzt das Prinzip "Ein Land, ein Lohn, ein Gehalt" durch – und gleicht damit erstmals die Einkommen zwischen Ost und West vollständig an.

Die Einigung sorgt dafür, dass Bauarbeiter in Ostdeutschland künftig denselben Lohn erhalten wie ihre Kollegen im Westen. Der Tarifvertrag gilt bis 2027 und setzt so einen neuen Maßstab für Lohngerechtigkeit im gesamten Land.

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