20 April 2026, 14:24

Polizei ermittelt nach brutaler Hundequälerei in Dortmund – Video löst Empörung aus

Gruppe von Menschen und Tieren versammelt sich vor einem Gebäude mit Fenstern und einem Laternenmast, mit dem Text "Erste Stufe der Grausamkeit" unten.

Polizei ermittelt nach brutaler Hundequälerei in Dortmund – Video löst Empörung aus

Die Dortmunder Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Tierquälerei, nachdem ein Video einen Mann zeigte, der einen Belgischen Schäferhund mit einer Leine schlug. Die Aufnahmen, die am Dienstag, dem 14. April, gemeldet wurden, verbreiteten sich rasant in den sozialen Medien und lösten eine Welle von öffentlichen Beschwerden und Hinweisen aus.

Der Vorfall wurde bekannt, als das Video online massenhaft geteilt wurde. Die Behörden identifizierten einen 44-jährigen Dortmunder als Hauptverdächtigen. Gegen ihn wurden strafrechtliche Ermittlungen nach dem deutschen Tierschutzgesetz eingeleitet.

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Mit einem richterlichen Durchsuchungsbefehl durchsuchten Beamte die Wohnung des Verdächtigen. Die Polizei beschlagnahmte den Hund und brachte ihn in einer Tierunterkunft unter. Gleichzeitig warnten die Ermittler die Öffentlichkeit davor, das Video weiterzuverbreiten, und verwiesen auf mögliche negative Auswirkungen.

Die Behörden betonten, dass Drohungen oder Aufrufe zu Selbstjustiz als Straftaten verfolgt werden. Die Ermittlungen dauern an, während die Beamten weitere Beweise sammeln.

Der Belgische Schäferhund steht nun unter dem Schutz des Tierheims. Die Polizei prüft den Fall weiterhin; dem Verdächtigen drohen mögliche Anklagen wegen Verstößen gegen das Tierschutzrecht. Die Öffentlichkeit wurde erneut darauf hingewiesen, sich nicht selbst an die Verfolgung des Falls zu machen.

Quelle