21 June 2026, 02:17

"Radikale Freundlichkeit": Warum wir über volle Parkplätze dankbar sein sollten

Der Karotte ohne den Stock: Klaus Eckel über radikale Freundlichkeit

"Radikale Freundlichkeit": Warum wir über volle Parkplätze dankbar sein sollten

Ein neues Buch mit dem Titel „Radikale Freundlichkeit“ gibt ungewöhnliche Ratschläge für den Umgang mit alltäglichen Frustrationen. Die Autorin schlägt vor, auf kleine Ärgernisse – wie eine überfüllte Bäckerei oder einen besetzten Parkplatz – nicht mit Wut, sondern mit Dankbarkeit zu reagieren.

In Österreich wird das Fluchen fast wie eine Energiequelle oder gar eine Form des Yoga behandelt. Das Land verfügt zudem über einen reichen Wortschatz an Beleidigungen: Über 50 Begriffe für „Idiot“ sind geläufig, darunter „Dodel“, „Wappler“ oder „Vollkoffer“. Doch das Buch regt an, solche harten Ausdrücke durch mildere zu ersetzen – etwa sich selbst als „kognitiven Minimalisten“ zu bezeichnen statt als Trottel.

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Die Autorin entdeckt auch Humor in alltäglichen Nervereien. Langsame Fahrer auf der österreichischen Südautobahn vergleicht sie mit einem koffeinfreien Energydrink – eine seltsame, aber eigenwillige Art von Aufputschmittel. Ihr Ansatz plädiert dafür, Frustration mit Freundlichkeit statt mit Feindseligkeit zu begegnen.

Die Ideen des Buches stellen gängige Reaktionen auf kleine Missgeschicke infrage. Es fördert Selbstmitgefühl und eine gelassenere Haltung gegenüber den kleinen Ärgernissen des Lebens. Diese Denkweise soll Stress abbauen und eine positivere Grundeinstellung stärken.**

Quelle