13 April 2026, 14:22

Renaturierung von Gewässern: Wie Bahlingen, Riegel und Teningen Ökosysteme und Hochwasserschutz stärken

Kleiner Bach, der durch eine grüne Wiese neben einem Gewässer fließt, mit Bäumen und Pflanzen auf beiden Seiten, Gebäude im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Renaturierung von Gewässern: Wie Bahlingen, Riegel und Teningen Ökosysteme und Hochwasserschutz stärken

Umweltstaatssekretär André Baumann und der Landtagsabgeordnete Rüdiger Tonojan besichtigten am 27. März 2026 Renaturierungsprojekte an Gewässern in Bahlingen, Riegel und Teningen. Der Besuch unterstrich die laufenden Bemühungen zur Verbesserung von Lebensräumen, Hochwasserschutz und ökologischer Widerstandsfähigkeit in der Region.

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In Bahlingen begutachteten die Verantwortlichen ein abgeschlossenes Renaturierungsvorhaben an der Glotter. Das Projekt zeigte, wie durch naturnahe Umgestaltung die biologische Vielfalt gefördert und gleichzeitig das Hochwasserrisiko verringert werden kann.

Die Gespräche in Riegel und Teningen konzentrierten sich auf die praktischen Hindernisse bei der Ausweitung solcher Maßnahmen. Als Hauptprobleme wurden bürokratische Verzögerungen und strenge Planungsvorschriften identifiziert, die den Fortschritt bremsen. Lokale Vertreter wiesen darauf hin, dass viele kleinere Maßnahmen – etwa regelmäßige Instandhaltungsarbeiten – mit deutlich weniger Aufwand umgesetzt werden könnten.

Einig war sich die Runde, dass die Renaturierung kleinerer Gewässer die schnellsten und kostengünstigsten Erfolge verspricht. Alle Beteiligten betonten die Bedeutung dieser Projekte für die Anpassung an den Klimawandel, den Artenschutz und eine nachhaltige Regionalentwicklung.

Der Besuch bestätigte die Notwendigkeit, Gewässersanierungen im Land effizienter zu gestalten. Künftig sollen vor allem einfachere und schnellere Lösungen für kleinere Projekte Vorrang erhalten. Ziel ist es, ökologische Vorteile mit praktikablen Ansätzen für die Kommunen in Einklang zu bringen.

Quelle