13 March 2026, 02:18

Sanimed feiert Comeback nach der Krise und plant Zukunfts-Campus in Ibbenbüren

Eine Postkarte zeigt das Neue Providence Hospital in Seattle, Washington, mit einem großen Gebäude mit Fenstern, Treppen mit Geländern, Bäumen, Gras und einem bewölkten Himmel sowie Text auf der Postkarte.

Sanimed feiert Comeback nach der Krise und plant Zukunfts-Campus in Ibbenbüren

Sanimed, ein langjähriger Anbieter von Reha-Produkten und Medizintechnik, hat nach einer schwierigen Phase die Wende geschafft. Das 1983 gegründete Unternehmen stand 2024/2025 vor einer Existenzkrise, doch nach einem erfolgreichen Restrukturierungsprozess konnte es 2025 erstmals seit Jahren einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen.

Die Geschichte von Sanimed ist von mehreren Eigentümerwechseln geprägt: 2001 übernahm die Hartmann-Gruppe das Unternehmen, 2020 folgte Palero. Der entscheidende Wendepunkt kam jedoch 2021, als die Löwenstein Medical Group die Führung übernahm. Dieser Schritt festigte Sanimeds Position auf dem deutschen Markt und verwandelte den einstigen Nischenanbieter in einen ernsthaften Konkurrenten der Branchenführer Ottobock und Mediq.

Unter der Ägide von Löwenstein stiegen die gemeinsamen Umsätze von etwa 150 Millionen Euro auf über 250 Millionen Euro. Dieses Wachstum verhalf der Löwenstein Medical Group zu einem Platz unter den drei größten Anbietern von Reha-Produkten und Medizintechnik in Deutschland.

Für die Zukunft plant Sanimed eine große Expansion: 2026 beginnt in Ibbenbüren der Bau eines "Zukunfts-Campus". Die 16.000 Quadratmeter große Anlage wird Büroräume und ein zentrales Logistikzentrum beherbergen, das die Effizienz innerhalb der Löwenstein-Gruppe steigern soll.

Die Restrukturierung hat Sanimed finanziell stabilisiert und jahrelange Defizite beendet. Mit dem neuen Campus am Horizont ist das Unternehmen bereit, seine Abläufe weiter zu optimieren. Das Projekt markiert den nächsten Schritt in der kontinuierlichen Wachstumsstrategie unter der Führung von Löwenstein.

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