12 March 2026, 18:19

Timothée Chalamet löst mit Ballett- und Oper-Kritik weltweiten Shitstorm aus

Ein Gemälde namens "Tanz an der Oper" von Jean Beraud aus dem Jahr 1889, das eine Gruppe von Tänzern in weißen Tutus und Hüten auf einer Bühne zeigt, die von Scheinwerfern beleuchtet wird und von einem Photo Rahmen umgeben ist.

Opernstar kontert Timothée Chalamets Kritik - Timothée Chalamet löst mit Ballett- und Oper-Kritik weltweiten Shitstorm aus

Timothée Chalamet hat heftige Kritik geerntet, nachdem er Ballett und Oper als überholte Kunstformen abgetan hatte. Seine Äußerungen bei einer von CNN und Variety veranstalteten Diskussionsrunde lösten weltweit Empörung unter Künstlern, Musikern und Fans aus. Die Welle der Kritik warf sogar Fragen über seine Chancen bei den anstehenden Oscars auf.

Während der Veranstaltung behauptete Chalamet, "niemand interessiere sich heutzutage noch für Ballett oder Oper". Seine Worte zogen umgehend scharfe Verurteilungen von prominenten Persönlichkeiten nach sich, darunter die Sängerin Doja Cat, die Schauspielerin Whoopi Goldberg und die Primaballerina des New York City Ballet, Megan Fairchild. Auch der Komponist Matthew King und viele Vertreter der darstellenden Künste schlossen sich der Kritik an.

Der italienische Opernstar Andrea Bocelli nahm in einem Interview mit dem People-Magazin Stellung. Er bezeichnete Oper und Ballett als "lebendige Sprachen", die Generationen überspannend inspirieren und Menschen verbinden. Bocelli lud Chalamet sogar zu einem seiner Konzerte ein, um ihm die Kraft dieser Kunstformen vor Augen zu führen.

Nach dem Shitstorm räumte Chalamet ein, dass seine Aussagen ungerecht gewesen seien. Später bekundete er seinen Respekt für Ballett und Oper und erkannte deren anhaltende kulturelle Bedeutung an.

Die Kontroverse offenbarten tiefe Gräben in der Wahrnehmung klassischer Künste durch ein modernes Publikum. Chalamets Entschuldigung kam erst nach Tagen der Kritik, doch der Vorfall hinterließ einen bleibenden Fleck auf seinem öffentlichen Image. Unterdessen steht Bocellis Einladung weiterhin – als Chance für einen Dialog zwischen den Generationen von Künstlern.

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