Tourismus-Dialog 2026: Wie Wiesbaden den Gast von morgen gewinnt
Über 130 Teilnehmer trafen sich im Reinhard-Ernst-Museum in Wiesbaden zum Tourism Dialogue 2026. Unter dem Motto "Die Zukunft verlangt Entscheidungen" widmete sich die Veranstaltung der Frage, wie sich die Region an veränderte Tourismus-Trends anpassen kann. Experten und lokale Verantwortliche diskutierten, wie der ideale Gast von morgen aussehen könnte – und wie man ihn gewinnen kann.
Der Tag umfasste Vorträge, Podiumsdiskussionen und Networking-Formate. Im Mittelpunkt stand die Frage: "Ein Gast im 'Wiesbaden Rheingau': Wer wird unser Gast von morgen sein?" Die Marktforscherin Leonie Scherer warnte vor rückläufigen Tagesausflüglern und leerstehenden Ladenlokalen in den Innenstädten.
Auf dem Podium diskutierten Dr. Oliver Kornhoff, Professor Gergely Szolnoki, Diana Nägler, Fabian Lauer und Claudia Braun darüber, wie touristische Angebote auf verschiedene Altersgruppen und Interessen zugeschnitten werden können. Die individuelle Anpassung von Erlebnissen für spezifische Zielgruppen entwickelte sich zu einem zentralen Thema.
Jörg Brömer, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wiesbaden, betonte die Bedeutung des Tourismus als Wirtschaftsmotor für die Region. Sandro Zehner, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, ergänzte, dass die verfügbaren Mittel zielgerichtet eingesetzt werden müssten, um das Wachstum der Branche zu fördern.
Die Veranstaltung machte deutlich, dass gezielte Strategien im Tourismus notwendig sind. Die Teilnehmer nahmen Erkenntnisse mit, wie sie sich an Marktveränderungen anpassen und künftige Gäste gewinnen können. Die Diskussionen bildeten die Grundlage für weitere Entscheidungen zur Gestaltung des Gastgewerbes in der Region.






