Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder Jugendschutz?
Admin UserUwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder Jugendschutz?
Uwe Bolls neuer Film Citizen Vigilante in Deutschland verboten
Der jüngste Film von Uwe Boll, Citizen Vigilante, darf in Deutschland nicht veröffentlicht werden. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) verweigerte dem Werk eine Altersfreigabe – was eine Verbreitung über die gängigen Vertriebskanäle unmöglich macht. Die Entscheidung hat eine Debatte über Zensur und die Darstellung von Kriminalität und Migration im Film ausgelöst.
In der Hauptrolle spielt Armie Hammer den Sanders, einen Mann, der das Recht selbst in die Hand nimmt, um gegen Verbrecher vorzugehen. Boll erklärt, die Handlung sei von realen Fällen in Deutschland inspiriert und solle die Sicherheitsherausforderungen in Europa thematisieren. Im Film werden Massenvergewaltiger als junge Migranten dargestellt – eine Darstellung, die Boll mit Kriminalstatistiken begründet, die eine Überrepräsentation von Ausländern bei schweren Gewaltdelikten wie Mord, Vergewaltigung und Messerattacken zeigen.
Boll wirft der FSK politische Motive vor. Er behauptet, der Jugendschutz diene lediglich als Vorwand, um den Inhalt des Films zu unterdrücken. Dass nicht einmal eine Freigabe ab 18 Jahren erteilt wurde, deutet für ihn darauf hin, dass abweichende Meinungen zu Migration systematisch an den Rand gedrängt werden sollen. Die Gewaltdarstellungen in Citizen Vigilante seien nicht extremer als in etablierten Action-Reihen wie John Wick oder The Equalizer, die in Deutschland ohne solche Einschränkungen erschienen seien.
Der Regisseur verknüpft die Themen des Films mit einer grundsätzlichen Kritik an der Migrationspolitik. Er behauptet, Deutschlands lasche Haltung habe Millionen von Migranten aus Afrika und Asien die Einreise ermöglicht, ohne ausreichende Integrationskonzepte – was zu steigenden Kriminalitätsraten beitrage.
Durch die Entscheidung der FSK kann Citizen Vigilante weder in Kinos gezeigt noch über große Händler vertrieben werden. Boll sieht darin einen Beleg für institutionelle Widerstand gegen eine offene Debatte über Migration und Kriminalität. Während die Diskussion über den Film und die Begründung der FSK anhält, bleibt Citizen Vigilante in Deutschland vorerst unbesehen.






