19 April 2026, 10:17

Vier Tonnen Tomaten aus China in Krasnojarsk wegen tödlichem Virus vernichtet

Eine Person mit einem Bund grüner, mit Mehltau infizierter Tomaten vor Pflanzen und Gras im Hintergrund.

Vier Tonnen Tomaten aus China in Krasnojarsk wegen tödlichem Virus vernichtet

In Krasnojarsk wurde eine vier Tonnen schwere Tomatenlieferung aus China vernichtet, nachdem die Früchte mit einem hochaggressiven Pflanzenvirus infiziert waren. Russische Behörden bestätigten den Befall mit dem Tomaten-Braunen Kräusel-Frucht-Virus, das innerhalb weniger Tage ganze Ernten zerstören kann.

Die befallene Partie wurde im vorübergehenden Zolllager Agroterminal-Customs in Krasnojarsk entdeckt. Die russische Agraraufsichtsbehörde Rosselchosnadsor identifizierte das Virus und ordnete die sofortige Verbrennung der Lieferung an.

Das Tomaten-Braune Kräusel-Frucht-Virus breitet sich rasant durch direkten Pflanzenkontakt, verunreinigte Werkzeuge oder sogar über Kleidung und Erde aus. Auch bestäubende Insekten wie Bienen und Hummeln können es zwischen den Kulturen übertragen. Sobald eine Pflanze infiziert ist, überlebt sie nicht – die Krankheit kann ein ganzes Gewächshaus in weniger als einer Woche vernichten.

Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, verhängten die Behörden in Krasnojarsk strenge Maßnahmen. Sämtliche befallenen Tomaten wurden verbrannt, entsprechend den Vorschriften, die die Vernichtung aller betroffenen Pflanzen vorsehen.

Die schnelle Reaktion soll verhindern, dass das Virus lokale Bauernhöfe erreicht. Infizierte Ernten bergen ein hohes Risiko, da sich die Krankheit über mehrere Wege verbreitet und den Pflanzen keine Überlebenschance lässt. Die Verbrennung der Lieferung war die einzige zugelassene Methode, um den Ausbruch einzudämmen.

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