Wiesbadens Neujahrsempfang fragt: Wie überlebt die Demokratie in Dauer-Krisen?
Wiesbadens Neujahrsempfang fragt: Wie überlebt die Demokratie in Dauer-Krisen?
Wiesbadens traditioneller Neujahrsempfang findet an diesem Samstagnachmittag statt – und bietet diesmal Raum für politische Reflexion. Die Veranstaltung, die in diesem Jahr zum dritten Mal stattfindet, bringt die Stadtgemeinschaft zusammen, um über drängende Fragen zu diskutieren. Im Mittelpunkt steht diesmal die Bewährungsprobe der Demokratie in einer Ära permanenter Krisen und wachsender Spaltungen.
Zu den Redner:innen zählen Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und die Politikwissenschaftlerin Professorin Nicole Deitelhoff, die die Belastungen demokratischer Systeme und die sich wandelnde globale Ordnung analysieren werden.
Der Empfang, der vor drei Jahren als noch junge Tradition ins Leben gerufen wurde, soll den Dialog unter den Bürger:innen fördern. In diesem Jahr geht es darum, wie die Demokratie unter unablässigem Druck besteht. Deitelhoff, Expertin für internationale Beziehungen, wird darlegen, dass Krisen längst zum Normalzustand geworden sind – und nicht mehr die Ausnahme. Als Zeichen einer zersplitterten Weltordnung nennt sie die Aushöhlung internationaler Abkommen, zunehmende Gewalt und imperialistische Expansionstendenzen.
Gleichzeitig stellt die Wissenschaftlerin die Frage, ob die Demokratie überhaupt noch das beste System ist, um anhaltende Instabilität zu bewältigen. Ihre Analyse zeigt eine doppelte Bedrohung auf: von unten durch gesellschaftliche Polarisierung und von oben durch den wachsenden Einfluss autokratischer Regime. Zugleich beschreibt sie einen wirtschaftlichen Wendepunkt, an dem der Freihandel schwindet, der globale Handel schrumpft, die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen Staaten aber stärker werden denn je.
Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende wird einen anderen Akzent setzen und die Bedeutung lokaler Zusammenhalts betonen. Für ihn sind die Kommunen möglicherweise der letzte Ort, an dem durch direkte, persönliche Begegnungen noch Vertrauen entsteht. Seine Rede wird eine politische Haltung widerspiegeln, die im Alltag verwurzelt ist – ein Plädoyer für Achtsamkeit und Nähe in einer Welt, die niemals zur Ruhe kommt. Mende unterstreicht damit die Rolle der Städte als Stabilitätsanker, wenn übergeordnete Systeme ins Wanken geraten.
Die Veranstaltung bietet eine Plattform, um die Widerstandsfähigkeit der Demokratie in unruhigen Zeiten auszuloten. Während Deitelhoffs Beobachtungen zu den Dauer Krisen den Rahmen stecken, wird Mendes Fokus auf lokales Vertrauen die Debatte prägen. Der Empfang bleibt damit seiner Mission treu: die Stadt zu einen und gleichzeitig die Herausforderungen einer sich rasant verändernden Welt zu thematisieren.
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