30 April 2026, 04:19

Aiwanger wirbt für liberalkonservatives Bündnis mit der CSU gegen Protestwähler

Schwarze und weiße Zeichnung einer kleinen Stadt in einem Tal umgeben von Bäumen und Hügeln, mit dem Text "Bayern, Deutschland, 1857" oben.

Aiwanger wirbt für liberalkonservatives Bündnis mit der CSU gegen Protestwähler

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler, unterstützt die Idee einer engeren Zusammenarbeit mit der bayerischen Christlich-Sozialen Union (CSU). Seine Äußerungen folgen einem Vorschlag des früheren CSU-Funktionärs Peter Gauweiler, der ein formelles Bündnis zwischen beiden Parteien angeregt hatte. Aiwanger ist überzeugt, dass eine solche Kooperation liberalkonservativen Wählern, die nach konstruktiver Politik suchen, eine neue politische Option bieten könnte.

Aiwanger kritisierte die Union (CDU/CSU) dafür, die Freien Wähler in der Vergangenheit ignoriert zu haben, und bezeichnete deren Haltung als "kalte Schulter". Trotzdem zeigt er sich zuversichtlich, dass stärkere Verbindungen zur Union seiner Partei helfen könnten, in jedem Bundesland die Fünf-Prozent-Hürde zu überwinden.

Er argumentiert, dass eine Ausweitung des bestehenden Kooperationsmodells in Bayern praktikabler wäre als eine vollständige Fusion. Gleichzeitig betont Aiwanger die Notwendigkeit, dass die Freien Wähler weiterhin eigenständig wachsen. Zwar räumt er ein, dass ein formelles Bündnis mit der CSU Herausforderungen mit sich bringen würde, doch sieht er Potenzial in einer strategischen Partnerschaft.

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Aiwanger verweist zudem auf eine "zunehmende Linksverschiebung in der Politik" als Grund für den wachsenden Protestwahl-Anteil zugunsten von Randparteien. Eine liberalkonservative Alternative, so seine Überzeugung, könnte enttäuschte Wähler anziehen, die nach Stabilität suchen.

Der Vorsitzende der Freien Wähler sieht in einer engeren Anbindung an die Union einen Weg zum bundesweiten Erfolg. Sein Vorschlag baut auf Gauweilers Bündnis-Idee auf, setzt jedoch auf schrittweise Zusammenarbeit statt auf sofortige Integration. Die nächsten Schritte hängen davon ab, ob die CSU das Vorhaben aufgreift.

Quelle