25 March 2026, 00:20

Dopingfall bei Paralympics 2024: Deutscher Triathlet erhält nachträglich Silber

Schwarzes und weißes Bild eines Mannes mit einem Prothesenbein, der auf einer Laufbahn an den Rio 2016 Paralympischen Spielen läuft, mit dem Namen des Ereignisses auf einer Tafel im Hintergrund.

Dopingfall bei Paralympics 2024: Deutscher Triathlet erhält nachträglich Silber

Ein Dopingverstoß hat die Siegerehrung der Paralympics 2024 in Paris durcheinandergebracht. Der brasilianische Triathlet Ronan Nunes Cordeiro wurde nach einem positiven Dopingtest die Silbermedaille aberkannt. Durch diese Entscheidung rückt der deutsche Athlet Martin Schulz nun auf den zweiten Platz vor.

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Cordeiros Disqualifikation erfolgte nach einem positiven Befund auf 19-Norandrosteron, einen verbotenen Wirkstoff, der bei einer Wettkampfkontrolle nachgewiesen wurde. Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) setzte ihn zunächst im Oktober 2024 vorläufig aus. Nach einer Prüfung bestätigte das IPC-Anti-Doping-Tribunal im Januar 2026 die Disqualifikation und strich sämtliche seine Ergebnisse von den Spielen in Paris.

Die Entscheidung betrifft direkt den Männer-Sprint-Triathlon. Schulz, ursprünglich Bronzemedaillengewinner, erhielt nach Cordeiros Ausschluss Silber. Der 36-Jährige vom SC DHfK Leipzig hat bereits an mehreren Paralympics teilgenommen und gilt als einer der besten Triathleten Sachsens.

Die World Triathlon wird nun über mögliche weitere Sanktionen gegen Cordeiro entscheiden. Für Schulz bedeutet das nachträglich vergebene Silber seine zweite paralympische Medaille. Der Fall Cordeiro wird weiterhin auf zusätzliche Strafen geprüft. Die IPC-Entscheidung ist endgültig, weitere Berufungen sind nicht anhängig.

Quelle