Bayerns CDU plant radikale Abschiebewelle und strengere Asylregeln bis 2026

CSU fordert Rückkehr der meisten Syrer - Bayerns CDU plant radikale Abschiebewelle und strengere Asylregeln bis 2026
Die regierende CDU in Bayern hat eine Reihe verschärfter Migrationsregeln vorgestellt, die auf schnellere Abschiebungen und strengere Asylbestimmungen abzielen. Parteichef Markus Söder, der kürzlich mit großer Zustimmung wiedergewählt wurde, trieb die Maßnahmen auf einem jüngsten Parteitag voran und begründete sie mit der Notwendigkeit für Sicherheit und öffentliche Ordnung.
Zu den Vorschlägen gehören Massenabschiebungen nach Afghanistan bis 2026, schärfere Regeln für ukrainische Geflüchtete sowie härtere Strafen für extremistische Äußerungen.
Auf dem CDU-Parteitag im Dezember 2025 in München sicherte sich Söder mit 83,6 Prozent der Stimmen eine weitere Amtszeit als Parteivorsitzender. In seiner Rede konzentrierte er sich auf das Thema Migration, lobte die Sicherheitsbemühungen Bayerns und kritisierte gleichzeitig, was er als Weigerung bezeichnete, sichtbare Probleme anzuerkennen. Die Partei fordert nun beschleunigte Abschiebungen, beginnend mit gecharterten Flügen nach Afghanistan ab 2026.
Die CDU will zudem syrische Geflüchtete nach offizieller Beendigung des Bürgerkriegs zurückführen. Bei ukrainischen Flüchtlingen argumentiert die Partei, dass arbeitsfähige Männer in ihr Heimatland zurückkehren sollten, um zu kämpfen, statt in Deutschland zu bleiben. Ein weiterer Vorschlag zielt auf Arbeitsmigration ab: Die EU soll laut CDU die sogenannte "Armutsigration" – also Zuzug mit dem Ziel, Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen – unterbinden.
Im Kampf gegen Extremismus strebt die CDU neue Gesetze an, um öffentliche Aufrufe zu einem islamistischen Kalifat, Angriffe auf das demokratische System Deutschlands oder antisemitische Handlungen unter Strafe zu stellen. Als Konsequenzen wären Abschiebungen und der Entzug der Staatsbürgerschaft möglich. Zur Umsetzung dieser Maßnahmen fordert die Partei Abschiebezentren in ganz Deutschland sowie ein eigenes Terminal am Münchner Flughafen für Abschiebeflüge.
Sollten die Pläne der CDU umgesetzt werden, würden sie eine deutliche Wende in der deutschen Migrationspolitik bedeuten. Abschiebungen nach Afghanistan, strengere Regeln für ukrainische und syrische Geflüchtete sowie neue Strafen für extremistische Äußerungen bilden den Kern der Vorschläge. Der Vorstoß der Partei erfolgt, während Söder seine Führung mit Fokus auf Sicherheit und Grenzschutz festigt.

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