Berliner Polizei jagt Raser und illegale Tuning-Fahrzeuge mit harten Kontrollen

Admin User
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Verkehrspfähle, Ampeln, Straßenlaternen, Gebäude und Himmel.

Berliner Polizei jagt Raser und illegale Tuning-Fahrzeuge mit harten Kontrollen

Berliner Polizei geht gegen rücksichtsloses Fahren vor

In den vergangenen zwei Wochen hat die Polizei Berlin mit verschärften Kontrollen gegen gefährlichen Straßenverkehr vorgegangen. Bei Sonderaktionen standen Rasen, illegale Fahrzeugumrüstungen und leichtsinniges Verhalten im Fokus. Besonders im Visier hatten die Beamten auch Lkw-Beschränkungen an Feiertagswochenenden.

Vom 7. bis 13. April führte die Polizei in der gesamten Stadt Geschwindigkeitskontrollen durch und registrierte dabei 834 Verstöße – darunter einen 20-jährigen Fahrer, der in einer 50er-Zone mit 124 km/h geblitzt wurde. Die Maßnahmen setzten sich am Autofreitag, dem 18. April, fort: An diesem Tag wurden 98 Raser gestoppt, einer davon mit 74 km/h in einer 30er-Baustelle.

Beim Autofreitag prüften die Beamten zudem illegale Tuning-Maßnahmen und unerlaubte Straßenrennen. Neunzehnmal mussten sie wegen gefährlichen Verhaltens Verwarnungen aussprechen, drei Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt. Bei drei Autos waren die Zulassungen abgelaufen, drei weitere wiesen nicht genehmigte strukturelle Veränderungen auf. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Feiertagsregelungen: Am Karfreitag stoppte die Polizei auf der A2 vier Sattelschlepper, die nicht freigestellte Waren transportierten. Zwei Tage später, am 20. April, verstießen bei Nachkontrollen zwei weitere Lkw gegen das Sonntagsfahrverbot. Zusätzliche Streifen überwachten riskante Abbiegevorgänge von Lastwagen in Gefahrenbereichen wie der Beneckeallee und der Mielestraße – mit dem Ziel, die Sicherheit von Radfahrern durch Tempolimits und korrektes Fahrverhalten zu erhöhen.

Die Aktionen führten zu zahlreichen Strafen und Fahrverboten. Die Polizei wird die strengen Kontrollen voraussichtlich fortsetzen, um Verkehrsverstöße weiter einzudämmen. In den kommenden Wochen sind weitere Schwerpunktactionen zu erwarten.