Graffiti: Zwischen rebellischer **Kultur** und illegalem **Wandgemälde** in der Stadt

Graffiti: Zwischen rebellischer **Kultur** und illegalem **Wandgemälde** in der Stadt
Graffiti bleibt weltweit eine umstrittene Erscheinung in den Städten. Die einen sehen darin lebendige Straßenkunst, die das städtische Leben bereichert, andere verurteilen es als Vandalismus. Die Diskussion berührt grundsätzliche Fragen zu Eigentum, künstlerischer Freiheit und der Nutzung öffentlicher Räume.
Die moderne Graffiti-Kultur entstand in den 1970er-Jahren in New York, wo einfache Signaturen – sogenannte "Tags" – zu einer künstlerischen Bewegung wurden. Mit der Zeit entwickelte sie sich von einer subkulturellen Praxis zu einem anerkannten Teil der Kunstwelt. Künstler wie Banksy erlangten Berühmtheit durch ihre gesellschaftskritischen Schablonenarbeiten, die heute in Galerien und Museen gefeiert werden.
In Deutschland bewegt sich Graffiti in einer rechtlichen Grauzone. Nach Paragraf 303 Absatz 2 des Strafgesetzbuchs stellt bereits die Veränderung fremden Eigentums ohne Erlaubnis eine Straftat dar – selbst wenn kein materieller Schaden entsteht. Verurteilungen können Geldstrafen oder Haftstrafen von bis zu zwei Jahren nach sich ziehen. Betroffene müssen zudem mit zivilrechtlichen Schadensersatzforderungen rechnen, selbst Jahrzehnte später. Viele Städte versuchen, Kontrolle und Kreativität in Einklang zu bringen, indem sie legale Flächen für Sprühkunst einrichten. Diese ausgewiesenen Zonen sollen illegale Graffiti reduzieren, erkennen aber gleichzeitig deren Wert als Kunstform an. Doch während Straßenkunst zunehmend gesellschaftliche Akzeptanz findet, fürchten einige, dass die Kommerzialisierung ihre rebellischen Wurzeln verwässert. Graffiti dient zudem als Plattform für marginalisierte Stimmen: Es verwandelt öffentliche Wände in Leinwände für politische und künstlerische Botschaften und bringt Debatten in Gang, die sonst vielleicht ungehört blieben.
Der Konflikt zwischen Graffiti als Kunst und Graffiti als Straftat besteht fort. Legale Wände bieten einen Kompromiss, doch die Auseinandersetzung um Eigentum und Ausdrucksfreiheit hält an. Unbestritten bleibt indes sein Einfluss auf die zeitgenössische Kunst und die urbane Kultur.

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