Kornelia Kuhn tritt nach 45 Jahren Engagement aus der Jugendstiftung zurück

Admin User
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Eine Gruppe strahlender Kinder, die vor Gebäuden, Wasser, Felsen und einer Straße stehen.

Kornelia Kuhn tritt nach 45 Jahren Engagement aus der Jugendstiftung zurück

Kornelia Kuhn, eine langjährige prägende Persönlichkeit der Kommunalpolitik in Neukirchen-Vluyn, hat den Vorsitz der Neukirchener Kinder- und Jugendstiftung niedergelegt. Mit ihrem Rücktritt endet eine jahrzehntelange Führungsrolle sowohl in der Stiftung als auch in der Stadtverwaltung. Kollegen und Bürger würdigen ihren nachhaltigen Einfluss auf die sozialen Dienste und das gemeindliche Leben.

Kuhn betrat 1979 als Stadträtin für die CDU die politische Bühne. Von 1984 bis 1989 sowie erneut von 1994 bis 2004 bekleidete sie das Amt der stellvertretenden Bürgermeisterin, unterbrochen von einer kurzen Amtszeit als Bürgermeisterin im Jahr 1991. Parallel zu ihrer politischen Laufbahn gehörte sie zu den Mitbegründern der Neukirchener Kinder- und Jugendstiftung, die sie über viele Jahre leitete.

Die Stiftung, die sich für soziale Dienstleistungen, Betreuung und Unterstützung einsetzt, fördert jährlich drei Projekte mit insgesamt 30.000 Euro. Kuhns Führung prägte die Ausrichtung der Stiftung und erweiterte deren Wirkung in der Gemeinde. Bei einer kürzlichen Feierstunde würdigte Siegmund Ehrmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats, ihren Einfluss auf die lokale Politik und die Arbeit der Stiftung. Pfarrerin Annegret Puttkammer ehrte Kuhn zudem mit dem Segen Abrahams und anerkannte damit ihr langjähriges Engagement. Mit Ende achtzig verlässt Kuhn ein Erbe des Dienstes an der Gemeinschaft, das sich über mehr als vier Jahrzehnte erstreckt.

Ihr Rücktritt markiert einen Generationswechsel für die Stiftung. Ihre Verdienste um die zivilgesellschaftlichen und karitativen Bereiche Neukirchen-Vluyns bleiben weithin anerkannt. Die Stiftung wird ihre jährlichen Förderprogramme fortsetzen, doch ein neuer Vorsitzender oder eine neue Vorsitzende steht noch nicht fest.