Gewalt und Geldnot: Niedersachsens Krankenhäuser am Limit

Krankenhäuser klagen über Angriffe auf Personal - Gewalt und Geldnot: Niedersachsens Krankenhäuser am Limit
Krankenhäuser in Niedersachsen kämpfen mit steigender Gewalt und finanziellen Problemen
Krankenhäuser in ganz Niedersachsen sehen sich wachsenden Herausforderungen gegenüber, da die Gewalt gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stark zunimmt. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 72 Prozent der Einrichtungen in den vergangenen fünf Jahren einen Anstieg verbaler und körperlicher Übergriffe verzeichnet haben. Gleichzeitig treiben finanzielle Engpässe und übermäßige Bürokratie mehr als die Hälfte der Krankenhäuser in der Region in die Verlustzone.
An der Befragung beteiligten sich 130 von 161 zugelassenen Krankenhäusern im Land. Keine der Einrichtungen meldete einen Rückgang der Gewaltvorfälle – überall nahm die Zahl der Angriffe zu. Besonders betroffen sind Pflegeteams und Mitarbeiter in den Notaufnahmen, von denen viele unter langfristigen psychischen Folgen leiden. Einige Beschäftigte haben sogar ihren Job gekündigt oder die Abteilung gewechselt.
Um das Problem einzudämmen, haben die Krankenhäuser Maßnahmen ergriffen, etwa die Einstellung von Sicherheitspersonal und die Installation von Notfallknöpfen in Risikobereichen. Zudem wurden Deeskalationstrainings eingeführt, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Umgang mit angespannten Situationen zu erleichtern. Doch trotz dieser Schritte bleibt die Belastung für das Personal hoch. Die finanziellen Schwierigkeiten verschärfen die Lage zusätzlich: Mehr als die Hälfte der niedersächsischen Krankenhäuser schreibt mittlerweile Verluste. Hohe administrative Anforderungen binden zudem Ressourcen, sodass weniger Zeit und Geld für die Patientenversorgung bleibt.
Der Anstieg der Gewalt und die finanzielle Instabilität zwingen die Krankenhäuser zu schnellem Handeln. Sicherheitsvorkehrungen und Schulungen sollen das Personal schützen, doch die grundlegenden Probleme bestehen fort. Ohne weitere Unterstützung dürften sich die Herausforderungen für Beschäftigte im Gesundheitswesen Niedersachsens voraussichtlich verschärfen.

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