Charli XCX in Berlin: Aftershow-Party löst Russland-Kontroverse aus
Charli XCX in Berlin: Aftershow-Party löst Russland-Kontroverse aus
Popstar Charli XCX besucht Aftershow-Party in Berlin – Kontroverse um mutmaßliche Russland-Verbindungen
Die Popmusikerin Charli XCX nahm kürzlich an einer Aftershow-Party in Berlin teil, die anlässlich ihres neuen Mockumentary-Films The Moment veranstaltet wurde. Die Feier sorgte für Aufsehen, nachdem Berichte die Gastgeberin mit der russischen Regierung in Verbindung brachten. Die Sängerin distanzierte sich inzwischen von dem Vorfall und betonte, sie habe keine Kenntnis von den angeblichen Verbindungen gehabt.
Der Film selbst, eine satirische Abrechnung mit der Musikindustrie, glänzt mit einer prominent besetzten Besetzung und hat bereits Aufmerksamkeit erregt – sowohl für seinen mutigen Ansatz als auch für seine memetauglichen Szenen.
Die Aftershow-Party fand im Anschluss an die Premiere von The Moment statt, einem Mockumentary unter der Regie von Aidan Zamiri, das von A24 vertrieben wird. Die Produktion, die sich über die Mainstream-Musikszene lustig macht, zeigt Charli XCX an der Seite von Alexander Skarsgård, Rachel Sennott und Kylie Jenner. Die Kritik fiel gemischt, aber überwiegend positiv aus: Das NME vergab drei Sterne und hob besonders Charli XCX' Auftritt als Höhepunkt hervor.
Veranstaltet wurde die Feier von Anastasia Shevtsova, der Tochter von Zhanna Shevtsova, die die Traditsiya-Stiftung leitet – eine vom russischen Staat finanzierte Organisation. Seit 2023 arbeitet die Stiftung an Projekten, die die besetzten ukrainischen Gebiete in Russlands kulturelles und bildungspolitisches System integrieren sollen. Ein solches Vorhaben war das Road to a Dream-Festival, bei dem bis Mai 2025 Propagandafilme für rund 4.000 ukrainische Kinder in Donezk, Luhansk und Mariupol gezeigt werden sollten.
Nach Bekanntwerden der Kontroverse äußerten sich sowohl Charli XCX als auch Anastasia Shevtsova. Die Sängerin beteuerte, ihr seien mögliche politische Verstrickungen nicht bekannt gewesen, während Shevtsova ihre persönliche Betroffenheit über den Krieg in der Ukraine zum Ausdruck brachte und sich von den Handlungen der Stiftung distanzierte. Zudem bekräftigte sie ihre Ablehnung der russischen Regierungspolitik in der Ukraine und ihre Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung.
Abseits des Films bleibt Charli XCX auch 2024 gefragt: Sie komponierte den Soundtrack zur bevorstehenden Neuverfilmung von Sturmhöhe mit Jacob Elordi und Margot Robbie in den Hauptrollen und veröffentlichte ein Begleitalbum zum Film.
Die Debatte wirft ein Schlaglicht auf die Verflechtungen zwischen kulturellen Veranstaltungen und politischen Verbindungen. Während Charli XCX betont, an der Auswahl der Gastgeberin nicht beteiligt gewesen zu sein, hat sich Anastasia Shevtsova öffentlich gegen die Ukraine-Politik der russischen Regierung gestellt. Unterdessen sorgt The Moment weiterhin für Gesprächsstoff – dank seiner satirischen Darstellung der Musikbranche –, und auch die anderen Projekte der Sängerin, darunter der Sturmhöhe-Soundtrack, stehen im Fokus.
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